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Warum heute so viele Menschen Psychopharmaka nehmen

Aktualisiert: 21. Nov.

Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen, die gedankenverloren und erschöpft wirkt. Um sie herum kreisen Begriffe wie „Stress“, „Erschöpfung“, „Liebeskummer“, „Burnout“ oder „Trauer“ – wie ein Gedankenkarussell. Sie hält sich den Kopf oder stützt ihr Gesicht, als wäre alles zu viel. Das Bild zeigt inneren Druck, emotionale Überforderung und das Gefühl, keine Lösung zu finden.
Der Körper "spricht", wenn wir uns selbst nicht zuhören.

Warum heute so viele Menschen Psychopharmaka nehmen -

und warum das Symptom nicht der Feind ist

Für Mediziner und energetische Heiler – ein gemeinsamer Blick auf Heilung.


Wir leben in einer Welt, die jeden Tag schneller wird:

digitaler, effizienter, optimierter.

Doch innerlich passiert das Gegenteil.

 

Immer mehr Menschen erleben:

  • Sinnkrise

  • Emotionale Isolation

  • Erschöpfung

  • das Gefühl „Wozu bin ich überhaupt noch da?“

 

Yuval Harari beschreibt diese Entwicklung drastisch.

Er sagt sinngemäß:


Wenn Menschen ihren inneren Platz verlieren, ihren Sinn oder ihre Aufgabe nicht mehr erkennen, verliert der Körper seine Kraft.

 

 

Warum greifen Menschen zu Psychopharmaka?

Weil sie funktionieren müssen — auch wenn im Innen alles schreit.

  • Trauer soll unsichtbar sein

  • Überforderung soll verschwinden

  • Schmerz soll still sein

 

Psychopharmaka bieten eine schnelle "Unterstützung":

Gefühl AUS — Funktionieren AN.


Sie können stabilisieren

und in akuten Phasen notwendig sein,

um einen Menschen vorübergehend zu entlasten.


Doch sie ersetzen weder den inneren Weg -

noch die Wiederverbindung mit dem eigenen Sein.

 

 

Was Psychopharmaka bewirken – und was nicht

Ebene

Wirkung durch Psychopharmaka

Was dadurch nicht geschieht

Körper

Symptome werden biochemisch gedämpft

Selbstregulation wird nicht aktiviert

Seele

Gefühle werden leiser

Die Botschaft der Seele bleibt unerkannt

Geist

keinerlei Wirkung

Lebenssinn/-aufgabe bleibt unverändert

Psychopharmaka schaffen einen therapeutischen Zwischenraum

einen Moment der Stabilität, in dem ein Mensch wieder atmen kann.

Bildlich gesprochen: Sie können den Wellengang beruhigen,

aber sie ersetzen nicht das Lernen, schwimmen zu können.

 

 

Was wirklich fehlt

Viele Menschen produzieren zu wenig Serotonin, Dopamin und Oxytocin —

aber nicht, weil der Körper „defekt“ ist.

Sondern weil fehlt, was diese Botenstoffe erst möglich macht:

  • echte Verbundenheit

  • Zugehörigkeit

  • Sinn

  • Freude

  • gelebte Emotion


"Der Körper kann nicht produzieren, was die Seele nicht mehr fühlt."

 

 

Das Modell von Horst Krohne

Krohne beschreibt Heilung nicht als Reparatur,

sondern als Rückverbindung.


Geist → Seele → Körper


  • Geist gibt Richtung (Sinn, Ausrichtung, innerer Auftrag)

  • Seele fühlt (Wahrheit, Bedürfnisse, Grenzen)

  • Körper zeigt (Symptom, Erschöpfung, Energie)

 

Ein Symptom ist keine Störung.

"Es ist eine Botschaft."


„Der Körper macht sichtbar, was die Seele fühlt,

und der Mensch noch nicht lebt.“

 

 

Was wäre die Alternative zur Betäubung?

Horst Krohne sagte:

„Wir können uns nur noch weiterentwickeln, indem wir unser Bewusstsein erweitern.“

 

Er sagt damit nicht:

„Denke anders.“

er sagt:

„Nimm anders wahr.“ 

Bewusstseins-Ebene

Frage dazu

Wirkung

Körper

Was fühle ich?

Wahrnehmung öffnet sich.

Seele

Was bedeutet dieses Gefühl?

Erkenntnis entsteht.

Geist

Was ist der Sinn dahinter?

Ausrichtung entsteht.

Diese drei Fragen führen weg vom Funktionieren → hin zum Sein.


Das bedeutet — biologisch UND energetisch:

  • Wenn ein Mensch Sinn erlebt → Serotonin steigt

  • Wenn ein Mensch sich verbunden fühlt → Oxytocin steigt

  • Wenn ein Mensch Freude lebt → Dopamin steigt



Die Einladung: zurück zu dir

Unsere Zeit verlangt nicht, dass wir schneller werden.

Sie verlangt, dass wir wieder mehr fühlen.

  • weniger kontrollieren

  • mehr wahrnehmen

  • weniger betäuben

  • mehr verstehen

 

Wir sind nicht hier, um zu funktionieren.

Wir sind hier, um zu fühlen, zu wachsen

und uns zu erinnern, wer wir sind.  


„Heilung beginnt dort, wo wir bereit sind zuzuhören —

nicht dort, wo wir versuchen, Gefühle abzustellen.“

 


Abschlussgedanke

„Die Heilkraft liegt in dir selbst.“ - Horst Krohne


Technologie entwickelt die Welt weiter.

Bewusstsein entwickelt uns weiter.

 

Wenn wir wieder verbunden sind —

mit uns, mit anderen, mit unserem Sinn —

beginnt:


"Heilsein,

weil die Seele gehört wird."




 
 
 

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Dr. med. Martin Teschner


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