Warum heute so viele Menschen Psychopharmaka nehmen
- Martin T
- 6. Nov.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Nov.

Warum heute so viele Menschen Psychopharmaka nehmen -
und warum das Symptom nicht der Feind ist
Für Mediziner und energetische Heiler – ein gemeinsamer Blick auf Heilung.
Wir leben in einer Welt, die jeden Tag schneller wird:
digitaler, effizienter, optimierter.
Doch innerlich passiert das Gegenteil.
Immer mehr Menschen erleben:
Sinnkrise
Emotionale Isolation
Erschöpfung
das Gefühl „Wozu bin ich überhaupt noch da?“
Yuval Harari beschreibt diese Entwicklung drastisch.
Er sagt sinngemäß:
Wenn Menschen ihren inneren Platz verlieren, ihren Sinn oder ihre Aufgabe nicht mehr erkennen, verliert der Körper seine Kraft.
Warum greifen Menschen zu Psychopharmaka?
Weil sie funktionieren müssen — auch wenn im Innen alles schreit.
Trauer soll unsichtbar sein
Überforderung soll verschwinden
Schmerz soll still sein
Psychopharmaka bieten eine schnelle "Unterstützung":
Gefühl AUS — Funktionieren AN.
Sie können stabilisieren
und in akuten Phasen notwendig sein,
um einen Menschen vorübergehend zu entlasten.
Doch sie ersetzen weder den inneren Weg -
noch die Wiederverbindung mit dem eigenen Sein.
Was Psychopharmaka bewirken – und was nicht
Ebene | Wirkung durch Psychopharmaka | Was dadurch nicht geschieht |
Körper | Symptome werden biochemisch gedämpft | Selbstregulation wird nicht aktiviert |
Seele | Gefühle werden leiser | Die Botschaft der Seele bleibt unerkannt |
Geist | keinerlei Wirkung | Lebenssinn/-aufgabe bleibt unverändert |
Psychopharmaka schaffen einen therapeutischen Zwischenraum —
einen Moment der Stabilität, in dem ein Mensch wieder atmen kann.
Bildlich gesprochen: Sie können den Wellengang beruhigen,
aber sie ersetzen nicht das Lernen, schwimmen zu können.
Was wirklich fehlt
Viele Menschen produzieren zu wenig Serotonin, Dopamin und Oxytocin —
aber nicht, weil der Körper „defekt“ ist.
Sondern weil fehlt, was diese Botenstoffe erst möglich macht:
echte Verbundenheit
Zugehörigkeit
Sinn
Freude
gelebte Emotion
"Der Körper kann nicht produzieren, was die Seele nicht mehr fühlt."
Das Modell von Horst Krohne
Krohne beschreibt Heilung nicht als Reparatur,
sondern als Rückverbindung.
Geist → Seele → Körper
Geist gibt Richtung (Sinn, Ausrichtung, innerer Auftrag)
Seele fühlt (Wahrheit, Bedürfnisse, Grenzen)
Körper zeigt (Symptom, Erschöpfung, Energie)
Ein Symptom ist keine Störung.
"Es ist eine Botschaft."
„Der Körper macht sichtbar, was die Seele fühlt,
und der Mensch noch nicht lebt.“
Was wäre die Alternative zur Betäubung?
Horst Krohne sagte:
„Wir können uns nur noch weiterentwickeln, indem wir unser Bewusstsein erweitern.“
Er sagt damit nicht:
„Denke anders.“
er sagt:
„Nimm anders wahr.“
Bewusstseins-Ebene | Frage dazu | Wirkung |
Körper | Was fühle ich? | Wahrnehmung öffnet sich. |
Seele | Was bedeutet dieses Gefühl? | Erkenntnis entsteht. |
Geist | Was ist der Sinn dahinter? | Ausrichtung entsteht. |
Diese drei Fragen führen weg vom Funktionieren → hin zum Sein.
Das bedeutet — biologisch UND energetisch:
Wenn ein Mensch Sinn erlebt → Serotonin steigt
Wenn ein Mensch sich verbunden fühlt → Oxytocin steigt
Wenn ein Mensch Freude lebt → Dopamin steigt
Die Einladung: zurück zu dir
Unsere Zeit verlangt nicht, dass wir schneller werden.
Sie verlangt, dass wir wieder mehr fühlen.
weniger kontrollieren
mehr wahrnehmen
weniger betäuben
mehr verstehen
Wir sind nicht hier, um zu funktionieren.
Wir sind hier, um zu fühlen, zu wachsen
und uns zu erinnern, wer wir sind.
„Heilung beginnt dort, wo wir bereit sind zuzuhören —
nicht dort, wo wir versuchen, Gefühle abzustellen.“
Abschlussgedanke
„Die Heilkraft liegt in dir selbst.“ - Horst Krohne
Technologie entwickelt die Welt weiter.
Bewusstsein entwickelt uns weiter.
Wenn wir wieder verbunden sind —
mit uns, mit anderen, mit unserem Sinn —
beginnt:
"Heilsein,
weil die Seele gehört wird."




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