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WISSEN

Geschichte des Heilens

Energetisches Heilen im Wandel der Medizingeschichte

 

Von alten Heiltraditionen zur modernen Medizin – eine gemeinsame Entwicklung

Energetisches Heilen spielte in den frühen Phasen der Menschheitsgeschichte eine zentrale Rolle und erlebt heute – in einem neuen Bewusstseinsrahmen – eine wachsende Bedeutung. Um seine heutige Rolle zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Stationen der Heilkunst: Sie zeigen, wie sich Weltbild, Krankheitsverständnis und die Rolle des Heilers im Laufe der Zeit verändert haben – und wie sich spirituelle und medizinische Wege immer wieder berühren.

Von der Schamanenkunst zur Beobachtung der Natur

In der Ur- und Frühgeschichte war Heilung Teil des spirituellen Alltags. Schamanen stellten durch Rituale, Gesänge und Pflanzen die Harmonie zwischen Mensch, Natur und Geist wieder her – ein ganzheitliches Verständnis, das Heilung als Wiederherstellung von Gleichgewicht sah.

In der Antike entstand erstmals eine Verbindung zwischen geistigem und rationalem Heilen. Während in Ägypten magisch-spirituelle Praktiken dominierten, begründete Hippokrates in Griechenland die wissenschaftliche Medizin – basierend auf Beobachtung und Erfahrung statt Magie. Damit begann der Dialog zwischen Intuition und Vernunft, der bis heute anhält.

Von der religiösen Deutung zur wissenschaftlichen Wende

Im Mittelalter prägte die Kirche das Krankheitsverständnis: Krankheit galt als Prüfung oder Strafe Gottes. Energetische Heilung erfolgte durch Gebete und Heilige, während "Volksheiler" im Verborgenen altes Wissen bewahrten.

Mit der Aufklärung verlagerte sich der Fokus auf Körper und Materie. Anatomie, Chirurgie und Pharmazie entwickelten sich, während geistige Heilweisen an den Rand gedrängt wurden – doch im Volk blieb der Glaube an spirituelle Heilung lebendig.

Die Wiederentdeckung des Unsichtbaren

Seit dem 19. Jahrhundert führt die moderne Medizin die Erforschung von Körper und Geist wieder zusammen. Psychosomatik, Placebo-Forschung und Energiemedizin zeigen: Heilung ist mehr als biochemische Reparatur – sie geschieht auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zugleich.

Heute begegnen sich Schulmedizin und energetische Heilmethoden neu – in Palliativmedizin, Psychosomatik und integrativen Praxen. So schließt sich der Kreis: Das alte Wissen vom energetischen Heilen findet seinen Platz neben moderner Wissenschaft – als gemeinsame Grundlage eines umfassenden Verständnisses von Gesundheit.

Wissenschaftlich bewiesen ?

Erkenntnis zwischen Wissenschaft und Bewusstsein –

warum Wahrheit lebendig bleibt

 

Der Ausdruck „wissenschaftlich bewiesen“ erweckt oft den Eindruck, dass eine Wahrheit endgültig feststeht. Doch wahres Wissen ist lebendig. Auch in der Wissenschaft gilt: Es gibt keine absoluten Beweise, sondern Beobachtungen, die eine Hypothese so lange stützen, bis neue Einsichten sie erweitern oder vertiefen.

 

Darum sprechen Forschende lieber von „wissenschaftlich anerkannten“ Erkenntnissen – Momentaufnahmen des aktuellen Wissensstandes. Sie zeigen, was derzeit verstanden wird, ohne das Unbekannte auszuschließen.

 

Gleichzeitig gibt es Formen von Wissen, die sich nicht durch Messungen, sondern durch Erfahrung, Resonanz und innere Gewissheit zeigen. Wiederholte Beobachtungen, heilsame Wirkungen und bewusste Wahrnehmung besitzen ihre eigene Beweiskraft – jenseits von Labor und Statistik. Sie erinnern uns daran, dass Erkenntnis nicht nur im Kopf, sondern auch im Erleben, im Fühlen und im Sein entsteht.

„Die Wissenschaft sagt zu allem das erste und

zu nichts das letzte Wort“

Das Zitat erinnert daran, dass Wissenschaft der Anfang von Erkenntnis ist, aber niemals das Ende. Es ermutigt uns, neugierig zu bleiben und ständig weiterzuforschen – denn Wissen ist ein unendlicher Weg, kein feststehendes Ziel.

Victor Hugo (Schriftsteller, * 1802 – † 1885)

 

„Die Wissenschaft entwickelt sich von

Beerdigung zu Beerdigung weiter“

Das „Planck'sche Prinzip“ besagt, dass sich neue wissenschaftliche Wahrheiten nicht durch Überzeugung der Gegner durchsetzen, sondern indem die Gegner aussterben und eine neue Generation mit diesen Ideen aufwächst.

Max Planck (deutscher Physiker, * 1858 - † 1947)

rostiger VW Bus - Dinosaurier - Umdenken oder Aussterben
Hand - desinfizieren - Seifenspender - Hände waschen

Dunkle Medizin
Irrtum und Erkenntnis – die Menschlichkeit der Medizin

Die heutige Medizin gilt vielen als höchste Autorität, beinahe als „heilige“ Einrichtung. Doch auch sie hat, wie jede Institution, dunkle und lehrreiche Zeiten erlebt. Ihre Geschichte zeigt, dass selbst die „wissenschaftlich anerkannte“ Wahrheit wandelbar ist – und Erkenntnis immer neu geboren wird.

Ein Beispiel ist Dr. Ignaz Semmelweis (1818–1865).

Im Wien des 19. Jahrhunderts wurde der junge Arzt von seinen Kollegen abgelehnt, weil er etwas Anstößiges forderte: das Händewaschen vor der Geburtshilfe. Seine Beobachtungen belegten, dass damit das Leben vieler Frauen gerettet werden konnte. Doch die damalige Medizin wies ihn zurück – zu groß war der Stolz, zu stark die Macht der Gewohnheit. Erst nach seinem Tod fanden seine Erkenntnisse durch Joseph Lister (1827–1912) Anerkennung, der die antiseptische Chirurgie begründete.

Bemerkenswert ist, dass in älteren Kulturen das Prinzip der Reinigung längst bekannt war. Schon Hippokrates (4.Jh.v.Chr.) erkannte den Zusammenhang zwischen verunreinigten Wunden und schlechter Heilung. Avicenna ( 980–1037) schrieb in Persien über die Bedeutung sauberer Hände, und auch in China und Indien gehörten rituelle Reinigungen seit Jahrhunderten zur Heilpraxis.

Die Geschichte erinnert daran: Wissenschaft ist nicht unfehlbar. Wahre Erkenntnis entsteht dort, wo Wissen sich mit Erfahrung und Offenheit verbindet – im Bewusstsein, dass Heilung ebenso sehr Demut wie Wissen verlangt.

Dunkle Medizin
Helena Petrovna Blavatsky

Helena Petrovna Blavatsky
"Die Sphinx des 19.Jahrhunderts"

Wegbereiterin moderner Esoterik - Gründerin der Theosophie

Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) gilt als eine der prägendsten Figuren der modernen Esoterikgeschichte. Mit der Begründung der Modernen Theosophie schuf sie eine geistige Strömung, die erstmals systematisch Elemente der abendländischen Philosophie, der Naturwissenschaft ihrer Zeit und östlicher Weisheitslehren wie Hinduismus und Buddhismus miteinander verband. Ihr Ziel war die Suche nach einer „universellen Wahrheit“, die unabhängig von Religion oder Dogma existiert.

 

Für die Geschichtswissenschaft ist sie eine Schlüsselfigur, weil sie – lange vor dem Dialog zwischen Ost und West – ein neues spirituelles Weltbild formulierte. Für spirituell interessierte Menschen ist sie bedeutsam, weil viele heutige Konzepte energetischer Heilung und Bewusstseinsarbeit auf ihren Impulsen beruhen.

Frühe geistige Prägung und ungewöhnliche Bildung

Blavatsky wurde in eine aristokratische russische Familie geboren, mit Zugang zur gehobenen Bildung und zu einer außergewöhnlichen Bibliothek. Dort lernte sie früh Schriften über:

  • Mystik und Hermetik

  • Alchemie und Magie

  • Kabbala und Freimaurerei

 

Diese frühen Einflüsse legten den Grundstein für ihr lebenslanges Forschen nach verborgenen, universellen Gesetzmäßigkeiten.

 

Bereits als Jugendliche zeigte sie eine bemerkenswerte intellektuelle Neugier und eine starke spirituelle Wahrnehmungsfähigkeit. Mit 17 Jahren verließ sie ihr Zuhause und reiste über zwei Jahrzehnte durch die Welt – nach Indien, Tibet, Ägypten, in den Nahen Osten und nach Amerika. Was sie dort lernte und wen sie traf, ist bis heute von Mythen umgeben. Sie selbst schrieb, ihre Biographie sei ein „psychologisches Rätsel für spätere Generationen“.

Die Entstehung der Modernen Theosophie

Blavatskys zentrale Idee: "Alle Religionen entstammen einer ursprünglichen, universellen Weisheit."
Diese Wissensquelle nannte sie „Theosophie“.

 

Zu ihren wichtigsten Beiträgen gehören:

  • Die Vorstellung subtiler Energieebenen des Menschen

  • Die Lehre von Reinkarnation und Karma

  • Das Konzept geistiger Evolution und Bewusstseinsentwicklung

 

Diese Ideen waren im Europa des 19. Jahrhunderts revolutionär. Sie legten Grundlagen für viele spätere Bewegungen – von der Anthroposophie Rudolf Steiners über die New-Age-Bewegung bis zur heutigen energetischen Heilarbeit.

Zwischen Bewunderung und Widerstand

Mit ihrer eigenständigen Denkweise forderte Blavatsky sowohl die Religion als auch die Wissenschaft ihrer Zeit heraus. Sie wurde bewundert und angefeindet zugleich. Während viele Menschen in ihr eine spirituelle Lehrerin sahen, galt sie anderen als Provokation gegen das etablierte Weltbild.

  • Kirchenvertreter warfen ihr Häresie vor

  • Wissenschaftler bezeichneten sie als Scharlatanin

  • Dennoch folgten ihr Tausende begeisterter Schüler weltweit

Trotz Kritik blieb sie standhaft – ihre Mission war, Menschen an ihr inneres geistiges Potenzial zu erinnern.

Krankheit, letzte Jahre und Vermächtnis

1885 wurde bei Blavatsky eine schwere Herz- und Nierenerkrankung diagnostiziert. Sie kehrte nach Europa zurück, arbeitete unermüdlich an ihren Schriften und erlebte immer wieder überraschende Erholungsphasen. Während einer Influenza-Welle starb sie am 8. Mai 1891 in London.

Auf Wunsch der Theosophischen Gesellschaft wurde ihre Asche auf mehrere Orte verteilt, darunter New York, London und Indien.
Der heutige weltweite Hauptsitz der Theosophischen Gesellschaft befindet sich in Adyar (Chennai), Indien.

Wirkung bis in die Gegenwart

Helena Blavatsky hat die Sicht auf Spiritualität weltweit verändert:

  • Sie machte Reinkarnation, Karma und Energiearbeit im Westen bekannt

  • Sie beeinflusste Pioniere wie Rudolf Steiner (Anthroposophie) und später viele moderne Heilmethoden

  • Sie eröffnete den Dialog zwischen Spiritualität und Wissenschaft

 

Für Wissenschaftler ist sie eine historische Figur, die Denkgrenzen verschob.
Für spirituelle Menschen ist sie eine Wegbereiterin, deren Impulse bis heute wirken.

 

Helena Blavatsky bleibt eine Pionierin – sie dachte und lebte weit vor ihrer Zeit.

Helena Blavatsky  ca. 1880.jpg

Blavatsky, Steiner und die Akasha-Chronik

Helena Blavatsky war die erste, die in der westlichen Esoterik das vedische Konzept von Ākāśa als feinstofflichen Urgrund des Universums aufgriff. Für Blavatsky war Ākāśa ein „kosmisches Gedächtnisfeld“, in dem alle Ereignisse, Gedanken und Energien eingeschrieben sind. Sie sprach von einer unsichtbaren Ebene, auf die nur Menschen mit erweitertem Bewusstsein zugreifen könnten – jedoch verwendete sie selbst noch nicht den Begriff Akasha-Chronik.

Rudolf Steiner, der in seinen frühen Jahren durch Blavatskys theosophisches Werk geprägt wurde, entwickelte diesen Gedanken weiter und prägte Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff „Akasha-Chronik“. In seinen Vorträgen und Schriften (1904 - 1908) beschrieb er sie als geistiges Weltgedächtnis, eine Art Informationsfeld, in dem alle vergangenen Entwicklungen des Menschen und der Erde gespeichert seien. Während Blavatsky den Zugang über intuitive Erkenntnis betonte, stellte Steiner konkrete „geisteswissenschaftliche Methoden“ vor, mit denen Einsicht in diese Ebene möglich sei.

Damit legten Blavatsky und Steiner gemeinsam den geistigen Grundstein für das, was heute häufig als universales Informationsfeld verstanden wird – ein Konzept, das in modernen spirituellen Strömungen bis hin zu Begriffen wie „quantisches Bewusstsein“ oder „morphogenetische Felder“ fortlebt.

Holografisches Feld - Quantenbewusstsein - Resonanzfeld
Jacobo Grinberg
Bewusstsein - Universum - Lichtkörper - Erkenntnis - holografisches Feld

Jacobo Grinberg

Das, was wir Realität nennen, ist das

Ergebnis einer kollektiven Schöpfung

Jacobo Grinberg-Zylberbaum

Jacobo Grinberg – Bewusstsein formt Realität

Jacobo Grinberg-Zylberbaum (1946–1994, offiziell vermisst) war ein mexikanischer Neurophysiologe, Psychologe und einer der visionärsten Bewusstseinsforscher seiner Zeit.

 

Seine zentrale Frage lautete:

​"Wie entsteht Realität – und welche Rolle spielt das Bewusstsein dabei?"

Durch die Verbindung von Neurowissenschaft, Psychologie und traditionellen Heiltraditionen entwickelte Grinberg ein Modell, das bis heute inspiriert.

Das „Syntergische Modell“ – Realität als Feld

Im Mittelpunkt seines Denkens steht das Syntergische Modell, das beschreibt:

  • Es existiert ein universelles Informations- oder Bewusstseinsfeld.

  • Das Gehirn wirkt nicht als Erzeuger des Bewusstseins, sondern als Empfänger und Übersetzer dieses Feldes.

  • Realität entsteht als Projektion aus der Interaktion zwischen Feld und Gehirn.

 

"Das Gehirn funktioniert wie ein holografischer Projektor.
Wahrnehmung ist ein kreativer Vorgang."

 

Diese Sichtweise verschiebt das klassische wissenschaftliche Verständnis:

 

"Realität entsteht nicht nur im Gehirn – sie entsteht durch Bewusstsein."

Bedeutung für Heilung & energetische Arbeit

Wenn Realität ein Informationsfeld ist, dann sind Symptome nicht nur Störungen im Körper, sondern Ausdruck eines Ungleichgewichts im Feld.

 

Energetische Heilung setzt daher nicht an der Materie an, sondern an der Ebene der Information.

 

"Heilung bedeutet, die Kohärenz im Bewusstseinsfeld wiederherzustellen."

Intention, Aufmerksamkeit und Bewusstsein werden zu Wirkfaktoren.

Bestätigung durch die moderne Forschung

Viele aktuelle wissenschaftliche Bereiche bewegen sich in die Richtung, die Grinberg schon in den 1980ern formulierte:

  • Neuroplastizität & Placebo-Forschung: Bewusstsein verändert messbar den Körper.

  • Meditations- und Kohärenzforschung: Herz- und Gehirnwellen synchronisieren sich.

  • Studien zu nichtlokaler Gehirnwellen-Synchronisation: Bewusstseinsverbundenheit ist messbar.

 

Forschende wie David Bohm (Quantenphysik), Karl Pribram (holografisches Gehirn) und Ervin László (Informationsfeld) stärken diesen Ansatz:

 

"Bewusstsein ist nicht ein Produkt des Gehirns.
Es ist die Grundlage von Realität."

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Dr. med. Martin Teschner


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