WISSEN
Physik - Energie verstehen
Physik – Brücken bauen zwischen Disziplinen
Physik erklärt, wie Energie, Schwingung und Informationsflüsse wirken – und genau dieses Verständnis hilft Ärzten, Psychologen und energetischen Heilern gleichermaßen, Prozesse im Menschen besser einzuordnen.
Horst Krohne legte großen Wert darauf, dass geistiges Heilen auf nachvollziehbaren, wissenschaftlich fundierten Prinzipien beruht und nutzte sein umfangreiches Wissen über Feinoptik, Physik, Kosmobiologie und Psychologie, um Methoden zu entwickeln, die erklärbar sind.
Wer sich mit Bio-Physik beschäftigt, schafft Brücken zwischen Medizin, Psychologie und energetischer Arbeit – weil alle drei auf Körper, Geist, Information und Energie wirken.
Dieses Wissen macht energetische Prozesse klarer, bewusster und besser erklärbar – und eröffnet zugleich eine Plattform, auf der Medizin und geistiges Heilen im Austausch stehen können.
Auf dieser Webseite lade ich alle dazu ein, gemeinsam den Dialog zu fördern – im Sinne von Horst Krohnes Vision, Heilung als integrativen Bewusstseinsprozess zu verstehen, der medizinisches Wissen und energetische Erfahrungen verbindet.
Biophysik & Medizin
Biophysik untersucht, wie physikalische Prozesse biologische Systeme beeinflussen – z.B. Zellen, Nerven, Energietransfer oder elektromagnetische Felder.
Wenn Geistheiler verstehen, wie der Körper auf Energie, Schwingung und Frequenz reagiert, können sie ihre Arbeit besser begründen und gezielter einsetzen:
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Zellkommunikation geschieht über elektrische und biochemische Signale.
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Licht (Photonen) und elektromagnetische Felder beeinflussen biochemische Prozesse.
→ Das kann helfen, „energetische Heilung“ auf einer naturwissenschaftlichen Ebene besser zu verstehen.
Biophysik wendet physikalische Prinzipien auf biologische Phänomene an, um deren Struktur, Funktion und Dynamik zu verstehen. Dazu gehören z.B. die Untersuchung von Biomolekülen, Zellorganellen, molekularen Maschinen und die Energieumwandlung in lebenden Organismen.
Sie hilft Diagnose- und Behandlungsmethoden zu optimieren und eröffnet, als Schnittstellenwissenschaft, die physikalische Gesetzmäßigkeiten auf das Leben überträgt, neue Wege für zukünftige medizinische Fortschritte.


Biophysik & "Geistiges Heilen"
Ein Verständnis bio-physikalischer Grundlagen kann Geistheilern
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helfen die eigene Arbeit wissenschaftlich zu reflektieren,
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das Verständnis für Energie, Körperprozesse und Bewusstsein zu vertiefen,
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und eine Brücke schlagen zwischen wissenschaftlicher Erklärung und spiritueller Erfahrung.
1. Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität
Biophysik erforscht die physikalischen Prozesse in biologischen Systemen — z.B. Zellkommunikation, elektrische und magnetische Felder im Körper, Schwingungen von Molekülen oder die Wirkung von Licht und Strahlung auf Zellen.
Geistheilern kann dieses Wissen helfen, ein naturwissenschaftliches Vokabular zu finden, um energetische und heilende Phänomene zu beschreiben.
Was im spirituellen Sinn als „Energiefluss“ bezeichnet wird, kann auf biophysikalischer Ebene mit bioelektrischen oder elektromagnetischen Prozessen im Körper in Beziehung gesetzt werden.
2. Verständnis biologischer Energieprozesse
Die Biophysik untersucht auch, wie Energie im Körper genutzt und übertragen wird – etwa durch ATP-Synthese, Membranpotenziale oder Biophotonen (Lichtemission von Zellen). Ein Heiler, der diese Grundlagen kennt, kann sein Verständnis davon vertiefen, wie lebende Systeme Energie aufnehmen, speichern und wieder abgeben.
Das kann die Wahrnehmung von „Lebensenergie“ in realistischere und differenziertere Sichtweisen einbetten.
3. Bewusstsein, Wahrnehmung und das Nervensystem
Die Biophysik (und angrenzende Neurowissenschaften) erklären, wie Signale im Nervensystem entstehen und wie Sinneswahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein mit physikalischen Prozessen im Gehirn verknüpft sind.
Das kann Geistheilern helfen zu verstehen, wie z. B.:
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Meditation und Konzentration Gehirnströme beeinflussen,
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Placeboeffekte und Selbstheilungskräfte wirken,
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Emotionale Zustände biochemische Veränderungen hervorrufen.
So lässt sich „Geistheilung“ teilweise auch als gezielte Aktivierung natürlicher Selbstregulationsmechanismen begreifen.
4. Offenheit und kritisches Denken
Ein solides biophysikalisches Verständnis hilft, zwischen überprüfbaren Effekten und reinen Glaubensannahmen zu unterscheiden.
Das ist wichtig, um seriöse Heilpraxis von esoterischem Dogmatismus abzugrenzen. Wer die Grenzen der Physik kennt, kann freier forschen, ohne unbewusst physikalische Prinzipien zu missverstehen oder zu überdehnen.
Empfohlene Literatur
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Fritz-Albert Popp: Biophotonen – Das Licht in unseren Zellen
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James Oschman: Energie und Information im menschlichen Körper
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Rupert Sheldrake: Das schöpferische Universum
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Candace Pert: Moleküle der Gefühle
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Bruce Lipton: Intelligente Zellen
Biophysik ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das physikalische Prinzipien nutzt, um biologische Prozesse und Strukturen auf Zellebene und im molekularen Detail zu verstehen. Sie verbindet Wissen aus Physik, Biologie, Chemie und Mathematik, um zu erklären, wie Energie, Bewegung, Kommunikation und Selbstregulation in lebenden Systemen funktionieren.
Für einen Heiler kann ein grundlegendes Verständnis biophysikalischer Zusammenhänge hilfreich sein, um biologische Prozesse besser einordnen zu können – zum Beispiel, wie Zellen auf Reize reagieren oder wie Energieflüsse im Körper wissenschaftlich betrachtet werden.
Biophysikalisches Wissen ermöglicht ein tieferes Verständnis dafür, wie der menschliche Organismus reguliert, kommuniziert und auf äußere Einflüsse reagiert. Es bietet somit eine wertvolle wissenschaftliche Grundlage, auf der ganzheitliche oder ergänzende Heilmethoden verantwortungsbewusst aufgebaut werden können.
Wie Horst Krohne betont, macht gerade das Verständnis physikalischer Gesetzmäßigkeiten beim „energetisch-geistigen Heilen“ den Unterschied:
Er weist darauf hin, dass das Bewusstsein für Energie-, Schwingungs- und Frequenzprozesse im Körper Heilenden ermöglicht, ihre Arbeit besser zu begründen und gezielter einzusetzen.
Die 6 Dimensionen des Burkhart Heim
Burkhard Heim (* 1925 - † 2001), war ein deutscher Physiker, der eine vereinheitlichte Theorie der Physik entwickeln wollte –
eine, die Gravitation, Quantenphysik und Bewusstsein miteinander verbindet. Sein Ziel: ein komplettes Weltmodell, das erklärt, wie Materie, Energie, Raum, Zeit und Bewusstsein zusammenhängen.
Wir kennen die vier Dimensionen der Raumzeit: Länge, Breite, Höhe und Zeit. Heim meinte, dass diese vier Dimensionen nicht ausreichen, um alle Naturphänomene – insbesondere Elektromagnetismus, Quantenprozesse, Gravitation und Bewusstsein – zu erklären. Er führte deshalb weitere Dimensionen ein, die nicht räumlich, sondern energetisch oder informativ sind.
Heims Idee war, dass alle Dimensionen nicht voneinander getrennt, sondern ineinander verschachtelt sind – wie Ebenen eines gigantischen Informationsfeldes.
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Die unteren Dimensionen (1.–4.) sind die sichtbare Welt.
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Die mittleren (5.–6.) sind unsichtbare Ordnungsräume, wo Naturgesetze „programmiert“ sind.
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Die höheren (7.–12.) bestimmen Bewusstsein, Sinn, Evolution – also die nicht materiellen Aspekte der Wirklichkeit.
Man kann es sich vorstellen wie: Das Universum ist ein Computer, und wir leben auf dem Bildschirm (1.–4.). Die Dimensionen 5.–12. sind die Software- und Bewusstseinsebenen, die bestimmen, was dort erscheint.
Horst Krohne hat sich sehr intensiv mit den Themen Universum und Bewusstsein beschäftigt. Seine Erkenntnisse beschreibt er in dem Buch "Die 12 Dimensionen des Lebens".

Physikalische Dimensionen 1. - 6.
1. - 3. Dimension
Länge, Breite und Höhe, entsprechen den uns bekannten drei Raumdimensionen. Sie bilden die Grundlage unseres physischen Alltags. Durch die drei Dimensionen können wir den Ort eines Objekts eindeutig angeben und uns in unserer Umwelt orientieren.
4. Dimension
Mittels der Zeit beschreiben wir das Werden und Verändern von Objekten in den drei Raumdimensionen.
Bewegung im Raum. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ohne Zeit wäre ein geordnetes Leben undenkbar.
5. Dimension
Informationsfeld (Bauplan)
In dieser Dimension befindet sich die Grundinformation, aus der materielle Dinge entstehen.
Sie enthält so etwas wie einen „Bauplan“ oder Strukturdaten, ähnlich wie ein Datenpaket, das festlegt, welche Eigenschaften ein Teilchen oder System haben kann.
Quantenbezug:
In der modernen Physik besitzen Teilchen Zustandsinformationen – etwa Energie, Spin oder mögliche Positionen.
Man kann sich die 5. Dimension als den Bereich vorstellen, in dem solche quantischen Möglichkeiten organisiert sind.
Sie enthält nicht die Teilchen selbst, sondern die Information, aus der sie hervorgehen.
Entwicklungsfeld (Entfaltung)
Hier geht es nicht mehr nur um Struktur, sondern um Prozesse, also darum, wie die gespeicherten Informationen Wirklichkeit werden:
Wachstum, Veränderung, Regeneration, Entwicklung.
Quantenbezug:
In der Quantenphysik beschreibt man Entwicklungen durch Wahrscheinlichkeiten:
Welche Möglichkeit wird real? Welcher Zustand „entfaltet“ sich?
Die 6. Dimension entspricht dem Raum der quantischen Übergänge – sie beschreibt, welche der vielen Möglichkeiten der 5. Dimension sich in der realen Welt verwirklicht.
Merksatz: „Information wird zu Realität.“
In der Quantenwelt existieren Dinge zuerst als Möglichkeiten (Information) und werden erst durch Interaktionen oder Messungen zu einer konkreten Realität.
Die 5. und 6. Dimension symbolisieren genau diesen Ablauf:
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Form – Was möglich ist?
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Entwicklung – Was entsteht daraus?
6. Dimension
Doch Heim sagte:
„Es gibt mehr als das Sichtbare.“
Er beschreibt weitere Dimensionen, die erklären sollen, warum Dinge ihre Form bekommen, sich entwickeln und wie Bewusstsein entsteht.
Christentum (Bibel) - 2. Korinther 4,18
„Das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare aber ewig.“
Judentum (Kabbala) - Zohar I, 1b
„Das Sichtbare ist nur der Schatten des Verborgenen.“
Islam (Koran) - Sure 59:22
„[Gott] kennt das Verborgene und das Sichtbare.“
„Die Physik (Heim) erklärt, was Heiler seit jeher erfahren.“
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Unser Körper ist nicht alles.
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Es gibt eine Ordnung hinter dem Chaos (5.-6).
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Bewusstsein & Intension wirken (7.- 8.).
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Wir sind verbunden und haben Sinn (9.-12).
Die unteren Dimensionen erschaffen Form.
Die höheren Dimensionen erschaffen Bedeutung.
"Information → Bewusstsein → Sinn“
Was ist Zeit ?
Horst Krohne hat immer wieder betont: "Heilung geschieht nicht durch das „Was“ allein (also Technik, Handauflegen etc.), sondern vor allem durch das „Wann“ und „Wie schnell“ – also durch den inneren Zustand, die Reife, das Timing. Wenn alle „energetischen Widerstände“ (z.B. blockierende Glaubenssätze, unerlöste Emotionen) gelöst sind, kann Heilung sofort erfolgen – „blitzschnell“. Was wir als „Wunder“ erleben, ist eigentlich die plötzliche Wirkung ewiger Gesetze, die durch eine bestimmte Bereitschaft oder Resonanz aktiviert wurden. Aus Krohnes Sicht ist die "Zeit das eigentliche Wunder".
„Alles hat seine Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“" (Prediger 3:1-8). Die Verse laden dazu ein, Geduld zu haben, loszulassen, zu vertrauen – und nicht gegen den natürlichen Fluss des Lebens zu kämpfen. Dies spiegelt sich in den altgriechischen Worten "Chronos" (lineare, messbare Zeit) und "Kairos" (der richtige, entscheidende Moment") wider.
Physikalisch betrachtet ist Zeit eine Dimension der sogenannten "vierdimensionalen Raumzeit", die Hermann Minkowski (* 1864 - † 1909) im Jahr 1908 eingeführt hat. Die Raumzeit existiert nicht nur auf der Erde, sondern ist eine universelle Größe, die überall im Universum existiert. Für Menschen ist Zeit ein Ordnungs- und Stabilitätsfaktor ihres Lebens. Sie gibt ihrem Dasein Struktur, macht soziales Leben möglich und schafft Orientierung – trotz aller Ambivalenz, die mit dem Zeitbegriff verbunden ist.
Die Existenz von Zeit ist sowohl in der Physik, als auch in der Philosophie umstritten. Von uns Menschen, kann Zeit nur relativ erlebt werden, weil ihre Messung von Ort zu Ort und von Beobachter zu Beobachter variiert.


Was ist Zeit ?
Physikalische Perspektiven
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Zeit als physikalische Größe
In der Physik wird Zeit als fundamentale Größe betrachtet, die die Abfolge von Ereignissen beschreibt. Sie ist nicht etwas, das „außerhalb“ existiert, sondern ein Aspekt der Struktur des Universums selbst. Ohne Zeit könnten keine Veränderungen stattfinden. Bewegung, Ursache und Wirkung, Wachstum, Denken – all das setzt voraus, dass etwas „nachher“ anders ist als „vorher“.
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Entropie und Zeit
Die Richtung der Zeit wird in einem geschlossenen System, oft mit der Zunahme der Entropie (Maß für die Unordnung oder die Anzahl der möglichen Zustände eines Systems) verbunden, was bedeutet, dass die Zeit in eine Richtung fließt – von der Vergangenheit zur Zukunft ("Zeitpfeil").
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Irreversibilität
Prozesse wie das Abbrennen einer Kerze oder das Mischen von Farben in Wasser sind Beispiele für Vorgänge, bei denen Ordnung in Unordnung übergeht. Diese Beobachtungen unterstützen die Vorstellung, dass die Zeit nicht rückwärtslaufen kann (Konzept der Irreversibilität.
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Quantenverschränkung
Die Quantenverschränkung zwingt uns dazu, die traditionelle Sicht von Kausalität (Ursache und Wirkung) und zeitlicher Abfolge von Ereignissen zu überdenken. Außerhalb unserer Wahrnehmung könnte Zeit vielleicht anders existieren. In der Quantenphysik etwa gibt es Theorien, dass Zeit emergent sein könnte – also kein Grundbaustein der Realität, sondern ein Resultat komplexer Wechselwirkungen. In einem solchen Zustand würde „ohne Zeit“ bedeuten, dass alles gleichzeitig existiert – eine Art „Ewigkeit“ ohne Abfolge. Doch aus dieser Perspektive gäbe es kein Bewusstsein, wie wir es kennen.
Philosophische Perspektiven
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Existenz der Zeit
Einige Philosophen und Physiker argumentieren, dass Zeit möglicherweise eine Illusion ist. Deren Sichtweise wird dadurch gestützt, dass es keine universelle Gleichzeitigkeit gibt und dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleich real sind (Eternalismus). Dies bedeutet, dass Ereignisse aus der Vergangenheit und der Zukunft in der gleichen Weise existieren, wie gegenwärtige Ereignisse. Im Fall dieser Sichtweise könnte die Vorstellung von Zeit, als linearer Fluss, irreführend sein.
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Subjektive Wahrnehmung
Die menschliche Wahrnehmung von Zeit ist stark subjektiv. Während wir den Fluss der Zeit empfinden, könnte dies nur eine Illusion sein, die aus unserer biologischen und psychologischen Natur resultiert. Jiddu Krishnamurti (* 1895 – † 1986) beschreiben Zeit als eine große intellektuelle Herausforderung für die Menschheit.
Bedeutung
1. Physikalisch
Dimension der Raumzeit, die Veränderung und Bewegung ermöglicht.
2. Biologisch / Psychologisch
Grundlage von Wahrnehmung, Erinnerung und Leben selbst.
3. Philosophisch
Ein Konstrukt, das Ordnung ins Chaos der Ereignisse bringt.
4. Metaphysisch
Vielleicht eine Illusion, aber eine, ohne die unser Universum nicht funktionieren würde.
