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WISSEN

Horst Krohne im Jahr 1955

Horst Krohne

Horst Krohne im Jahr 2024

1955

2024

Die 4 Grundfragen

Biografie eines Forschers, Heilers und Weisheitslehrers

Horst Krohne – Forscher zwischen Wissenschaft und Geistheilung

Horst Krohne (1934–2025) war ein Brückenbauer zwischen den Welten – zwischen Wissenschaft, Medizin und geistigem Heilen. Seine Lebensgeschichte zeigt, wie tief Verwurzelung, Erfahrung und Mut den Weg eines Menschen prägen können, der sein sicheres, gut bezahltes Leben aufgab, um sich einer jahrzehntelangen Forschungsreise in das Wesen des Heilens zu widmen.

 

Prägende Kindheit und frühe Erfahrungen

Geboren 1934 in Berlin und aufgewachsen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, erlebte Krohne schon früh das Spannungsfeld zwischen Not und innerer Kraft. Fünf Jahre verbrachte er bei seinen Großeltern auf dem Land – in einer Familie, die seit Generationen über mediale und heilende Fähigkeiten verfügte. Seine Großmutter war Gebetsheilerin, ihre Schwestern sahen Krankheiten, erkannten Ursachen und empfingen Gedanken anderer Menschen. Für den jungen Horst war das Übersinnliche nichts Außergewöhnliches, sondern Teil des Alltags – eine Selbstverständlichkeit, die später zu seiner Berufung werden sollte.

Ein Schlüsselerlebnis prägte ihn nachhaltig: Mit neun Jahren erkrankte er schwer an Diphtherie. Als der Arzt jede Hoffnung aufgab, wandte seine Großmutter über Nacht alte Heilrituale und Wärmebehandlungen an – und am nächsten Morgen erwachte der Junge gesund. Diese Erfahrung legte den Grundstein für Krohnes tiefes Vertrauen in die Verbindung von Körper, Geist und Bewusstsein.

 

Von der Präzision der Optik zur Präzision des Geistes

Nach seiner Ausbildung zum Feinoptiker für astronomische Instrumente und der erfolgreichen Meisterprüfung arbeitete Krohne an einem der größten Schmidt-Spiegelteleskope seiner Zeit. Diese Tätigkeit prägte seinen wissenschaftlich-analytischen Blick: Genauigkeit, Beobachtung und Strukturerkennung wurden zu Grundlagen seiner späteren Forschung über energetische Prozesse im Menschen.

Später erweiterte er sein Wissen durch Studien in Betriebspsychologie,

Kosmobiologie, Astrologie und Radiästhesie – Fachrichtungen, die physikalisches, psychologisches und energetisches Denken miteinander verbanden. Er entwickelte erste Modelle zur Messung energetischer Zustände des Menschen und erkannte, dass Heilung ein Informationsprozess ist.

 

Die Entscheidung für den inneren Ruf

Als Krohne auf dem Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn die Leitung eines Unternehmens in Deutschland übernehmen sollte, entschied er sich – entgegen jeder Vernunft – dagegen. Er spürte, dass sein Weg ein anderer war. 1970 verließ er sein sicheres Berufsleben, um auf Teneriffa in Stille, Meditation und Forschung einzutauchen. Dort begann seine eigentliche Lebensaufgabe.

 

Begegnungen und Forschung im Grenzbereich

In den 1970er Jahren lernte Krohne den Gelehrten und Zen-Lama Hermann Delz kennen, der ihm neue Zugänge zur energetischen Heilung und zum buddhistischen Verständnis von Bewusstsein eröffnete. Unter seiner Anleitung vertiefte Krohne seine Meditation und begann, systematisch zu erforschen, wie Geist, Seele und Körper miteinander kommunizieren.

Zusammen mit seiner Frau Gisela entwickelte Krohne zusammen mit seine Frau Gisela ein „Zentrum für Lebenshilfe“ in La Matanza (Nordüste) auf Teneriffa, in dem er Heiler, Schamanen und Ärzte zusammenbrachte. Über acht Jahre beobachtete und dokumentierte er Heilrituale aus aller Welt – eine frühe Form interdisziplinärer Forschung, lange bevor der Begriff „Integrative Medizin“ etabliert war.

 

Geistheilung als Brücke zwischen Medizin und Bewusstsein

Krohne verstand Heilung als Informationsübertragung zwischen Geist und Körper, vermittelt durch die Seele. Für ihn war Bewusstsein nicht Produkt des Körpers, sondern dessen Ursprung. Mit dem Leitsatz „Ich möchte wissen, um zu helfen“ entwickelte er ein fundiertes, nachvollziehbares System geistiger Heilmethoden.

Um Vorurteile abzubauen, suchte er den Dialog mit Medizinern und Wissenschaftlern. In Büchern, Seminaren und Vorträgen zeigte er, dass Geistheilung nicht im Gegensatz zur Schulmedizin steht, sondern deren Erkenntnisse ergänzt und erweitert. Seine Chakren-Forschung, seine Arbeit mit energetischen Feldern und sein Verständnis psychosomatischer Prozesse stießen zunehmend auf Interesse auch in akademischen Kreisen.

 

Lehre, Forschung und Stiftung

Zwischen 1975 und 1998 entwickelte Krohne gemeinsam mit Ärzten, Psychologen und Heilpraktikern die Grundlagen der „Schule der Geistheilung nach Horst Krohne®“, die 1998 offiziell gegründet wurde. Sie vermittelt bis heute ein strukturiertes Lehrsystem, das mediale Wahrnehmung, energetische Diagnostik und geistige Heilmethoden in eine praxisnahe Form bringt.

2001 initiierte er mit seiner Frau Anneli den jährlichen "Internationalen Heilerkongress in Schladming", der bis heute ein Ort des Austauschs zwischen Schulmedizin, Energiemedizin und spiritueller Forschung ist.

2008 übergab er die Leitung seiner Schule an Dozenten, um sein Lebenswerk dauerhaft zu sichern. 2015 gründete er die Horst-Krohne-Stiftung, die wissenschaftliche Forschung in Bioenergetik, Heilmeditation und Autosuggestion fördert – mit dem Ziel, Geistheilung als ergänzende Heilmethode wissenschaftlich zu verankern.

 

Ein Leben im Dienst des Heilens

Bis ins hohe Alter blieb Horst Krohne forschend, lehrend und inspirierend aktiv. Seine Bücher, Vorträge und Ausbildungsprogramme haben eine Generation von Heilern, Ärzten und Forschern geprägt, die heute interdisziplinär zusammenarbeiten.

Seine letzte Lebensphase war geprägt von Klarheit und innerer Ruhe.

Er starb am 14. Januar 2025 auf Teneriffa, wo er neben seiner Frau Anneli im Kolumbarium der "Iglesia Nuestra Señora de la Paz" beigesetzt wurde – an dem Ort, an dem seine Forschungsreise begann.

 

Vermächtnis

Horst Krohnes Werk verbindet das Erfahrungswissen energetischer Heilkunst mit wissenschaftlicher Neugier und methodischer Präzision. Sein Leben zeigt, dass Heilung weder rein spirituell noch rein medizinisch verstanden werden kann – sondern als ein Prozess, in dem Bewusstsein, Energie und Körper in Resonanz treten.

Heute würdigen nicht nur energetische Heiler, sondern auch Ärzte und Wissenschaftler seine herausragenden Leistungen, seine visionäre Forschungsarbeit und seine unermüdliche Suche nach dem inneren Prinzip des Heilens.

 

Die Biografie basiert auf meinen Gesprächen mit Horst Krohne

im Jahr 2024 und Januar 2025.

"Danke Horst Krohne" (Ilona Hutterer)

Filmportrait eines großen Heilers

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Dr. med. Martin Teschner


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