In Memoriam Horst Krohne – Forscher, Heiler, Wegbereiter
- Dr. med. Martin Teschner
- 30. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Dez. 2025

In Memoriam Horst Krohne – Forscher, Heiler, Wegbereiter
Ein Leben für die Erforschung und Vermittlung geistiger Heilweisen
Es gibt Menschen, deren Wirken weit über Behandeln und Erklären hinausgeht.
Menschen, die Zusammenhänge sichtbar machen, Wissen ordnen
und Wege eröffnen, auf denen Heilung, Erkenntnis und Menschlichkeit
neu zusammenfinden.
Horst Krohne war einer von ihnen –
ein bescheidener Mensch mit klarem, pragmatischem Blick
und einem unerschütterlichen Forschergeist, der ihn bis zuletzt antrieb.
Sein zentrales Anliegen blieb stets dieselbe Frage:
„Wie können wir Krankheit verstehen – und Menschen wirklich helfen?“
Ein Weg zwischen Forschung und Heilkunst
Seit den 1970er-Jahren erforschte Horst Krohne systematisch
die Wirkungsweise geistigen und energetischen Heilens.
Er gab seine erfolgreiche Wirtschaftskarriere auf,
zog nach Teneriffa
und widmete sich dort über Jahrzehnte einer Arbeit,
die Wissenschaftlichkeit, Erfahrung
und intuitive Wahrnehmung verband.
Er lud Heiler aus aller Welt ein, beobachtete ihre Methoden,
führte eigene Experimente durch und suchte nach Modellen,
die über rein mystische Deutungen hinausreichen.
Im Laufe dieser Forschung entwickelten sich Fähigkeiten wie:
– das Erkennen von Energie- und Informationsfeldern
– Ursachen-Diagnostik über feinstoffliche Ebenen
– Arbeiten mit der Organsprache
– das Erkennen des „Lebenskalenders“,
energetischer Zonen, in denen unverarbeitete Erfahrungen gespeichert sind
Aus seinen Beobachtungen entstand ein Ansatz,
der vielen Menschen erstmals nachvollziehbar vermittelte,
wie energetische Prozesse wirken können –
präzise, strukturiert und frei von esoterischen Ausschmückungen.
Wissen weitergeben
In den 1980er-Jahren begann Horst Krohne, sein Wissen öffentlich zu teilen.
Das gemeinsam mit Ärzten, Psychologen und Psychiatern entwickelte Lehrprogramm
fand rasch großen Zuspruch.
Seine Seminare waren bald im gesamten deutschsprachigen Raum ausgebucht.
Mediziner, Heilpraktiker, interessierte Laien – viele suchten den Austausch mit ihm.
Sein Grundlagenwerk „Die Schule der Geistheilung“ wurde zum Bestseller
und prägte eine Ausbildung, die bis heute zahlreichen Menschen Orientierung gibt.
Trotz seiner umfangreichen Lehrtätigkeit blieb er im Herzen Forscher –
immer fragend, immer weiterlernend.
Grundgedanken seines Verständnisses von Heilung
Horst vermittelte nicht nur Methoden,
sondern eine Haltung, die energetische Arbeit klar ausrichtet:
– achtsam beobachten
– Muster und Zusammenhänge erkennen
– Resonanzen und Dissonanzen differenziert wahrnehmen
– wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen
– das eigene Tun reflektieren
Heilung verstand er als Wiederherstellung von Ordnung –
im Menschen, in Beziehungen,
und im Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist.
Energetisches Heilen sah er nie als Gegenpol zur Medizin,
sondern als ergänzenden Weg auf gemeinsamer Grundlage.
„Alles ist mit allem verbunden“
Horst Krohne hob dieses Prinzip zeitlebens hervor –
nicht als abstrakte Idee,
sondern als Ergebnis präziser Beobachtung und praktischer Erfahrung.
Für ihn war es eine klare Beschreibung eines Grundzusammenhangs,
der in energetischen, biologischen und physikalischen Prozessen
gleichermaßen wirksam ist.
Für energetische Heiler bedeutete dies,
Informationsfelder, Resonanzen und Dissonanzen bewusst wahrzunehmen.
Für Ärzte, Physiker und wissenschaftlich Interessierte
öffnete es die Tür zu einem Dialog,
der verschiedene Sichtweisen nicht trennt,
sondern miteinander ins Gespräch bringt.
Horsts Anliegen blieb stets dasselbe,
Brücken zu bauen – nicht Fronten.
Für eine seriöse und überprüfbare energetische Arbeit
Horst warnte davor, energetisches Heilen in diffuse Behauptungen
oder persönliche Projektionen abgleiten zu lassen.
Ebenso betonte er die Bedeutung klarer Maßstäbe.
Er förderte:
– präzise Beobachtung
– Überprüfung von Wahrnehmungen
– Austausch mit Medizin und Wissenschaft
– eine Sprache, die auch naturwissenschaftlich geschulte Menschen erreicht
Nicht um alles beweisen zu müssen,
sondern um sauber zu unterscheiden zwischen Erfahrung, Hypothese
und tragfähigem Wissen.
Die Horst-Krohne-Stiftung – sein Wirken lebt weiter
Horst wusste,
dass sein Lebenswerk einen Rahmen brauchte,
der weiterentwickelt werden kann
und die Verbindung zwischen energetischem Heilen
und moderner Wissenschaft stärkt.
Deshalb gründete er die Horst-Krohne-Stiftung –
eigenständig, frei von äußeren Interessen
und klar auf die Zukunft ausgerichtet.
Ihr Zweck ist:
– sein geistiges Erbe bewahren
– zeitgemäß weiterzuentwickeln
– und in die Sprache unserer Zeit zu übersetzen
Nicht als starres Denkmal,
sondern als lebendiger, dialogfähiger Prozess.
Die Stiftung fördert:
– interdisziplinären Austausch zwischen energetischem Heilen, Medizin und Physik
– verständliche Vermittlung energetischer Grundlagen
– Forschung dort, wo sie sinnvoll umsetzbar ist
– Aufklärung zur Reduzierung von Missverständnissen
– Räume für Dialog und gemeinsames Lernen
Sie versteht sich als Ort, an dem:
– energetisch Tätige ihre Arbeit vertiefen
– Mediziner neue Perspektiven gewinnen
– Wissenschaftler offenen Fragen nachgehen
und gemeinsam Wege erkunden können –
jenseits von Dogma, Vorherrschaft und Absolutheitsanspruch.
Blick nach vorn – wie es weitergeht
Viele fragen derzeit, wie Horsts Arbeit konkret weitergeführt wird
und welche Rolle die Stiftung künftig einnimmt.
Klar ist:
Die Horst-Krohne-Stiftung führt sein Lebenswerk weiter –
so, wie es von ihm vorgesehen war.
Sie tut dies in einem Umfeld,
das Weiterentwicklung aktiv und bewusst gestaltet,
Offenheit fördert,
Qualität ernst nimmt
und in dem ein wissenschaftlich fundierter Dialog
gelebt wird.
Die Stiftung arbeitet daran,
– neue Formen der Vermittlung zu entwickeln
– energetische Heilarbeit zeitgemäß zu integrieren
– echte Zusammenarbeit zwischen energetischem Heilen und Medizin zu fördern
– dort Strukturen aufzubauen, wo sie trag- und zukunftsfähig sind
An welchen Orten zukünftige Aktivitäten stattfinden –
einschließlich Teneriffa oder eines möglichen neuen Zentrums –
wird bekanntgegeben, sobald klare und gemeinsame Wege sichtbar werden.
Im Mittelpunkt steht nicht ein Ort,
sondern ein Auftrag:
Horsts Vision verantwortungsvoll in die Gegenwart zu tragen.
Einladung zum gemeinsamen Handeln
In einer Zeit, in der Gesundheitssysteme, Pflege
und menschliche Beziehungen unter Druck stehen,
gewinnt Horsts Ansatz neue Bedeutung:
– Verantwortung für die eigene Gesundheit
– Achtsamkeit im Umgang miteinander
– ein menschliches, ganzheitliches Gesundheitssystem
– Zusammenarbeit, in der Intuition, Erfahrung und Wissenschaft
gemeinsam wirken dürfen.
Diese Einladung richtet sich an:
– energetische Heiler, die ihr Tun vertiefen möchten
– Ärzte, die mehr sehen als reine Symptomverwaltung
– Forscher, die dort fragen, wo neue Modelle erst entstehen
– Menschen, die neue Wege der Heilung suchen
Wer diese Vision teilt, ist eingeladen mitzuwirken –
in Achtung des Menschen
und mit Respekt gegenüber der Wissenschaft.
Danke, Horst
Für deinen Mut,
Heilung, Medizin und Physik
in einem Atemzug zu nennen.
Für deine Klarheit,
wo Unklarheit bequemer gewesen wäre.
Und für ein Wirken,
das Menschen verbunden hat –
über Grenzen, Berufe und Weltbilder hinweg.
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Wer erleben möchte wie lebendig sein Brückenschlag war,
findet hier einen Einblick direkt auf seinem Balkon in La Paz.




Du hast mit diesem Beitrag viele schöne Brücken gebaut!
Ich glaube fest daran, dass sie immer stabiler werden.
Danke dafür!