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Herz-Gehirn Verbindung

Aktualisiert: 8. Okt.

Herz-Gehirn Verbindung - Harmonische Wechselwirkung von Herz und GehirnBewusstheit
Unser Herzgehirn denkt, fühlt, beeinflusst unser emotionales Gleichgewicht

Horst Krohne betont, dass körperliche Krankheiten oft seelische Ursachen haben. Für ihn sind Krankheitssymptome keine "Fehler", sondern Hinweise auf innere Konflikte, Ängste oder seelische Blockaden. Seine Botschaft lautet: "Heilung beginnt durch den Prozess der Bewusstwerdung des Verursachers der Krankheit". In der von ihm entwickelten "Organsprachetherapie" spielt das Herz (bzw. das Herzchakra) die Schlüsselrolle auf dem Weg zur Heilung und Erhaltung des Körpers. Auf der Suche z.B. nach dem Verursacher einer Nierenerkrankung kann dazu mit der Niere und dem Herz ein Dialog geführt werden: "Herz du versorgst den gesamten Körper und erfährst über den Blutrückstrom vieles über den Zustand der einzelnen Organe. Herz kannst du die Niere über den Kreislauf erreichen? Was fehlt der Niere? Wenn ein Organ nicht reden möchte, kann man die benachbarten Organe fragen." Die gespeicherte "Erinnerung bzw. die Gefühle" eines Organen sowie die "Kommunikation" von Organen mit dem Herz auf energetischer und geistiger Ebene, basieren auf spirituellen, metaphysischen oder energetischen Konzepten. In diesem Blogbeitrag möchte ich anhand der Beschreibung des sogenannten "Herzgehirns" zeigen, dass es für diesen Therapieansatz bereits naturwissenschaftlich anerkannte Erklärungsmodelle gibt.


Das Herzgehirn

Der Begriff "Herzgehirn" wurde durch den Pionier der Neurokardiologie Dr. J. Andrew Armour im Jahr 1991 geprägt. Das Herz "denkt" nicht im klassischen Sinn wie das Gehirn. Es besitzt aber, genauso wie das eigentliche Gehirn, ein komplexes Netzwerk aus Neuronen, Neurotransmittern, Proteinen und Helferzellen. Das Herz kann unabhängig vom Kopfgehirn agieren und ist in der Lage, komplexe Signale zu empfangen und zu verarbeiten, wodurch dem Herzen eine Form von "intelligentem" Verhalten zugeschrieben wird. Herz und Gehirn kommunizieren fortlaufend über das autonome Nervensystem, insbesondere den Vagusnerv, über Botenstoffe und elektrische Signale. Dabei sendet das Herz mehr Signale an das Gehirn als umgekehrt. Im Gehirn gibt es sogar Bereiche, die den Herzschlag "abbilden" (Herzschlag-evoziertes Potential, HEP), was zeigt, wie eng Herz und Gehirn physiologisch miteinander verbunden sind. Herzaktivitäten beeinflussen unsere Wahrnehmung, unsere Emotionen und sogar unser Denken, obwohl das "eigentliche Denken" im Gehirn stattfindet. Das Herz wirkt sozusagen als ein integraler Teil eines dynamischen Herz-Gehirn-Systems, das Körper und Geist beeinflusst.


Religiöse Traditionen

Auch religiöse Traditionen sehen das Herz als "Denkorgan" bzw. "Sitz des Geistes und der Seele". Schon lange bevor die moderne Neurowissenschaft das neuronale „Herzgehirn“ entdeckt hat, wurde es als ein zentrales Organ für das emotionale und geistige Erleben des Menschen beschrieben.

  1. In der christlichen Tradition steht das Herz für die göttliche Liebe und Nächstenliebe. Es wird als Sitz der Seele und des moralischen Lebens anerkannt.

  2. In der islamischen Tradition gilt das Herz als geistiges Zentrum und als „Kaaba Allahs“. Der Koran spricht vom „denkenden Herzen“ (Sure 22, Vers 46). Das arabische Wort „qalb“ bedeutet wörtlich „das sich ständig Bewegende“ und symbolisiert das Zentrum unseres geistigen und emotionalen Lebens.

  3. Im Hinduismus, insbesondere in den Upanishaden, wird das Herz als Sitz des Geistes (Manas) und der göttlichen Essenz verstanden. Das Herz-Chakra symbolisiert Weisheit, Liebe, Heilung und spirituelle Reinheit.

  4. Buddhistische Traditionen sehen im Herz die Quelle von Mitgefühl und Weisheit sowie zentrale Elemente auf dem Weg zur Erleuchtung.

  5. Die alten Ägypter betrachteten das Herz als Sitz der Moral, Weisheit und des Gewissens, das bei der Jenseitsprüfung vom Gott Anubis gewogen wurde.

  6. Sufi-Mystiker sehen im Herzen den Sitz der Weisheit und die Brücke zu Gott.


Vergleichbare Strukturen in anderen Organen

  1. Darm: Der Darm besitzt das enterisches Nervensystem, häufig als "Bauchgehirn" bezeichnet. Es handelt sich um ein eigenständiges Nervensystem, das Millionen von Neuronen enthält und motorische, sensorische und reflexartige Funktionen im Darm übernimmt. Dieses Nervensystem kann unabhängig vom Zentralnervensystem agieren und beeinflusst Verdauung sowie noch viele andere Körperfunktionen.

    Sowohl Herz- als auch Darmzellen besitzen komplexe Ionenkanäle und kommunizieren mit dem Gehirn über Nervensignale. Während das Herzgehirn sensorische und autonome Funktionen koordiniert, steuert das enterische Nervensystem im Darm Verdauungsprozesse weitgehend selbstständig.

  2. Andere Organe: Das Gehirn empfängt kontinuierlich Informationen aus Organen wie Darm, Herz und Lunge, aber eine eigene neuronale Netzwerkstruktur wie im Herz oder Darm ist in anderen Organen nicht in vergleichbarer Komplexität beschrieben. Die anderen Organe haben somit keine vergleichbaren, eigenständige neuronale Netzwerke, sondern werden primär durch die zentrale Steuerung und Signalübertragung kontrolliert.


Zelluläres Gedächtnis

Studien zeigen, dass bis zu 89% der Organempfänger, darunter insbesondere Herztransplantierte, über Veränderungen ihrer Persönlichkeit, ihrer Vorlieben und ihrer emotionalen sowie sozialen Interaktion schildern. Einige Patienten berichten von scheinbar „fremden“ Erinnerungen, die mit dem Spender zusammenhängen könnten. Diese Phänomene werden teilweise mit Theorien wie der „Cellular Memory Theory“ oder der "systemischen Gedächtnishypothese" erklärt. Psychologische Erklärungen, die z.B. mit dem Schuldgefühl gegenüber dem "Spender" zusammenhängen könnten ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Es gibt sogar vereinzelte Berichte über die Veränderungen der Persönlichkeit nach Bluttransfusionen. Diese sollen aber deutlich seltener auftreten als nach Organtransplantationen.



👉 Was sind eure Gedanken in Bezug zur sogenannten "Herz-Gehirn Verbindung".

👉Wie nutzt ihr das "Herz" bzw. das "Herzchakra" bei euerer Tätigkeit als Heiler:in?



 
 
 

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Dr. med. Martin Teschner


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