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Brücke zwischen Anatomie - Bewusstsein - Heilung

Aktualisiert: 11. Nov.

Das Gesicht - Brücke zwischen Anatomie - Bewusstsein - Heilung
Man kann Emotionen im Gesicht dämpfen oder umlenken, aber völlig „unsichtbar“ machen ist schwer.

Der Trigeminusnerv bildet eine Brücke zwischen Anatomie - Bewusstsein - Heilung. Er ist Vermittler zwischen Empfindung, Bewegung und Emotion.

Wer seine Struktur und Funktionen kennt, versteht, wie eng das Nervensystem, emotionale Muster und spirituelle Energiearbeit miteinander verbunden sind.

Der Trigeminusnerv zeigt uns, dass jede Berührung, jedes Empfinden und jede bewusste Aufmerksamkeit ein direkter Weg zur Heilung sein kann – vom Nervensystem bis zur Seele. Ein gestörter Trigeminusnerv kann auf tieferliegende emotionale oder energetische Spannungen hinweisen. Im Meridianmodell von Horst Krohne sind dem sogenannten "Nerven-Meridian" das Thema "Gelassenheit" ("Was regt dich so auf?") und die Farbe "violett" zugeordnet.



Aufbau und Funktion

Der Trigeminusnerv entspringt als fünfter Hirnnerv aus dem Hirnstamm (Pons = Brücke).

Er enthält sensible (für Gesicht, Zähne, Schleimhäute) und motorische Fasern (für die Kaumuskulatur). Seine Äste leiten Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfindungen vom Gesicht zum Gehirn.


Der Verlauf des Nerven lässt sich in mehrere Abschnitte gliedern.

1. Augenast (N. ophthalmicus) - rein sensibel

versorgt Stirn, Augenregion, obere Nasenpartie und die obere Kopfregion

2. Oberkieferast (N. maxillaris) - rein sensibel

versorgt Wangen, oberen Kiefer, Zähne, Nasennebenhöhlen

Horst Krohne: "Wir lassen uns von außen Druck machen. Wie halten wir diesen aus?"

3. Unterkieferast (N. mandibularis) - sensibel und motorisch

versorgt Lippen, Zunge (vorderes 2/3 sensorisch), Kaumuskulatur (sensibel + motorisch)

und den unteren Kiefer.

Horst Krohne: "Wir können nur den Unterkiefer bewegen und machen uns den Druck

selber. Wie halten wir diesen aus?"



Klinische Relevanz

  • Trigeminusneuralgie: Es handelt sich um einen der stärksten bekannten Nervenschmerzen. Am häufigsten liegt ursächlich eine Gefäß-Nerven-Kompression vor.

  • Reizungen als Folge anderer Erkrankungen: Herpes Zoster (Gürtelrose im Gesicht), bakterielle Entzündungen, Gesichtstrauma oder Operationen/Zahnbehandlungen, die den Nerv verletzen, Multiple Sklerose, Tumoren (z.B. Akustikusneurinom, Meningeom, Metastasen), die auf den Nerv drücken.

  • Rolle bei Migräne, Kiefergelenksdysfunktion (CMD), Spannungskopfschmerzen.


Verlauf des Trigeminusnerv im Gesicht


Das Zusammenspiel mit Gehirn und anderen Nerven

Der Trigeminus ist eng mit mehreren Systemen des Gehirns verbunden. Er steht im Zentrum einer feinen Balance zwischen Körper, Emotionen und Bewusstsein und vermittelt zwischen unserer physischen Realität und dem inneren Erleben.

1. Gesichtsnerv (N. facialis)

Dieser steuert unsere Mimik – Freude, Trauer, Wut oder Lächeln. Der Trigeminusnerv

überträgt die Empfindung dazu. So entsteht der Ausdruck unserer Emotionen nach

außen und ihre Wahrnehmung nach innen.

2. Limbisches System

Dieses ist das emotionale Zentrum des Gehirns. Signale des Trigeminus – etwa

Schmerz, Berührung oder Wärme – gelangen dorthin und können Gefühle auslösen

oder alte emotionale Muster aktivieren.

3. Vegetatives Nervensystem

Über diese Verbindung kann der Trigeminus Stress oder Entspannung direkt im Körper

auslösen. Ein ruhiger Atem, sanfte Berührung oder bewusste Entspannung können über

diesen Nerv tief in das Nervensystem hineinwirken.



Spirituelle und energetische Perspektive

In ganzheitlichen Heiltraditionen, Energiearbeit und der Anthroposophie wird der Trigeminus als Tor betrachtet, über das Körperempfindung, Emotion und Bewusstsein miteinander in Resonanz treten können.

1. Tor zur Wahrnehmung der Welt

Der Trigeminusnerv überträgt reine Sinneswahrnehmung aus dem Gesicht – also den

Teil des Körpers, der der Welt am meisten zugewandt ist. Spirituell symbolisiert das: Wie

wir die Welt wahrnehmen, „annehmen“, spüren, fühlen.

2. Emotionale Spannungen und Masken

Das Gesicht ist Ausdruck unserer emotionalen Welt (Freude, Angst, Wut).

Verspannungen im Bereich des Trigeminus können Hinweis auf unterdrückte

Emotionen, „Masken“ oder nicht authentisches Verhalten sein. Der Trigeminus „trägt die

Maske“ – im übertragenen Sinn. Spirituell kann das mit Themen der Selbstidentität und

dem authentischen Ausdruck zu tun haben.

3. Verbindung zu den Chakren

Der Trigeminus ist nicht direkt einem Chakra zugeordnet, korrespondiert aber im

Bereich der Stirn (V1) energetisch mit dem Stirn-Chakra (Thema: logisch-analytisches

Denken, Intuition, Erkenntnis) und im Bereich des Kiefers (V3) mit dem Halschakra

(Thema: Emotionen, Angst, Zähne, Kommunikation, Begreifen)

4. Vegetatives Nervensystem und Stress

Der Trigeminus ist über seine sensiblen Bahnen eng mit dem limbischen und

vegetativen Nervensystem verknüpft. Das erklärt, warum emotionale Stresszustände

sich oft im Gesicht manifestieren (z. B. Zähneknirschen, Kieferverspannung). Energetisch

spricht man hier oft von "nicht integrierten Emotionen".

 

Bezug zum energetisch-geistigen Heilen

Der Trigeminusnerv ist mit dem Gesicht verbunden – also dem Teil des Körpers, mit dem wir die Welt „spüren, sehen, riechen, ausdrücken“.


In vielen energetischen Traditionen wird er als Sitz folgender Themen betrachtet:

1. Selbstbild und Identität

2. Emotionale Kontrolle oder Unterdrückung

3. Nicht ausgesprochene Wahrheit (besonders über den Kiefer)

4. Überforderte Wahrnehmung (Reizüberflutung)

5.."Festhalten“ von Schmerz, Kontrolle, Angst


Traumaforschung und Psychosomatik zeigen, dass unverarbeitete Erfahrungen im Körper und Nervensystem gespeichert bleiben. Werden zentrale Lebensthemen oder innere Konflikte nicht bewusst bearbeitet, äußern sie sich oft in wiederkehrenden Mustern, emotionalen Belastungen oder körperlichen Symptomen. So signalisiert der Körper, dass etwas gesehen und integriert werden möchte.



Arbeit mit inneren Glaubenssätzen

Oft liegen unbewusste Überzeugungen hinter wiederkehrenden Beschwerden. Diese Überzeugungen können im Kiefer oder Gesicht „gespeichert“ sein. Glaubenssätze sind schwer zu behandeln, weil sie sich wahr anfühlen.

„Ich darf meine Gefühle nicht zeigen.“

„Ich muss die Kontrolle behalten.“

„Ich darf nicht sprechen, was ich denke.“


Horst Krohne schreibt in seinem Buch "Geistheilung – Dialog mit der Seele", dass „Therapieresistenzen“ durch Glaubenssätze, Desorientierung oder unerlöste Konflikte entstehen können und in seinem Buch "Die 12 Programme des Bewusstseins", dass innere Programme (vergleichbar mit Glaubenssätzen) durch Bewusstseinserweiterung und Sinnfindung transformiert werden können. Heilung findet dann auf seelischer Ebene statt.



Vergebung und innerer Frieden

Ein unterschätzter Aspekt ist emotionaler Groll oder innerer Konflikt, der sich im Gesicht zeigt.

Frage: "Gibt es jemandem oder etwas, dem/der du noch nicht vergeben hast?"

Affirmation: „Ich vergebe dir und mir. Ich lasse los. Ich wähle Heilung.“



Warum dieses Wissen für Geistheiler bedeutsam ist

Für Geistheiler, Energetiker oder Körpertherapeuten ist das Verständnis dieser Zusammenhänge wertvoll, weil es ihre Arbeit bewusster, gezielter und ganzheitlicher macht.

1. Energetische Diagnostik

Spannungen im Gesicht, im Kiefer oder um die Augen können auf energetische

Blockaden hinweisen – z.B. unterdrückte Emotionen, unbewusste Anspannung,

Zurückhaltung oder nicht gelebte Emotionen. Durch das Wissen über die anatomischen

Versorgungsgebiete des Trigeminus können Geistheiler solche Hinweise präziser

deuten.

2. Energetisches Bewusstsein erweitern

Wenn man weiß, wo die sensiblen Nervenbahnen des Gesichts verlaufen, kann man

Energie gezielter lenken. Schon sanfte Berührungen an Stirn, Schläfen, Wangen oder

Kiefer wirken über den Trigeminus tief auf das Nervensystem ein.

3. Energetische Regulation

Über sanfte Berührung, Atemarbeit oder energetische Fokussierung an Punkten des

Trigeminus (z.B. Stirn, Wangen, Kiefergelenk) kann der Heiler das Nervensystem

harmonisieren. Dies wirkt beruhigend auf den Geist und kann emotionale Entladung

fördern.

4. Ruhe und Präsenz fördern

Über bewusste Arbeit an den Trigeminus-Bereichen kann der Parasympathikus – der

„Ruhe-Nerv“ – aktiviert werden. Das führt zu tiefer Entspannung, Regeneration und

Öffnung für Heilenergien.

5. Brücke zur Bewusstseinsarbeit

Da der Trigeminus direkt mit Gehirnregionen verknüpft ist, die Emotion und Bewusstsein

verarbeiten, kann die gezielte Arbeit mit diesem Nerv helfen, Klienten wieder in ihre

körperliche Präsenz und innere Ruhe zu bringen. Das Bewusstsein des Klienten wird

klarer – Emotionen können fließen und Heilung geschieht ganzheitlicher.

 


👉 Mit welchen Techniken behandelt ihr Beschwerden im Bereich des Trigeminusnerven?



 
 
 

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Dr. med. Martin Teschner


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