Tinnitus-Ursachen: Was will gehört werden?
- Dr. med. Martin Teschner
- 26. Mai
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Juni

Tinnitus-Ursachen:
Was will gehört werden?
Außen ist es ruhig.
Kein Gespräch.
Kein Geräusch,
das den Ton
erklären könnte.
Und doch wird
etwas hörbar.
Es kann pfeifen,
summen
oder rauschen.
Das Gehirn erzeugt
eine Hörwahrnehmung,
ohne dass außen
eine passende Schallquelle
vorhanden ist.
Das macht Tinnitus
so besonders:
Der Ton wird erlebt.
Er ist für den Menschen real,
auch wenn er nicht
von außen kommt.
Lumi, die Medizinerin,
betrachtet den Ton
mit anatomischem Wissen
und physiologischem Verständnis.
Nara, die energetische
Heilerin, lauscht ihm
mit feiner Wahrnehmung
für Resonanz, Bedeutung
und innere Zusammenhänge.
Beide sind Freundinnen
und suchen gemeinsam.
Lumi sucht
die körperliche Spur.
Nara achtet auf das,
was im Menschen
mitschwingt.
Gemeinsam fragen sie:
Wo beginnt
dieser Ton?
Was verstärkt ihn?
Was hält ihn
im Vordergrund?
Und was will
durch ihn
erkannt werden?
Tinnitus-Ursachen erkennen
heißt, genauer
zu unterscheiden:
Führt die Spur
zum Ohr?
Zur Hörverarbeitung?
Zum Kiefer?
Zum Nacken?
Oder zu einer
inneren Anspannung?
So beginnt ihre Suche
nach dem Zusammenhang,
in dem der Ton
hörbar wird.
Das Außenohr:
Was kommt zu mir?
Zuerst betrachten sie
das Außenohr.
Es ist wie eine Muschel.
Lumi sagt:
„Die Ohrmuschel
fängt Schallwellen auf
und lenkt sie
in den Gehörgang.
Ihre Form hilft uns,
Geräusche räumlich
einzuordnen.“
Nara streicht über
die feine Form.
„Energetisch ist
das Außenohr
der Zugang
von der Außenwelt
zur Innenwelt.
Was erreicht mich?
Wem oder was
schenke ich
mein Ohr?“
Das Mittelohr:
Verstärkung und Schutz
Sie gehen weiter
zum Trommelfell.
Dahinter liegen
die drei Gehörknöchelchen:
Hammer, Amboss
und Steigbügel.
Lumi erklärt:
„Schallwellen treffen
auf das Trommelfell.
Es beginnt
zu schwingen.
Die Gehörknöchelchen
geben diese Bewegung
weiter.
Sie verstärken den Schall
und leiten ihn
zum Innenohr.“
Nara hört zu.
„Dann ist das Mittelohr
wie eine Brücke
zwischen außen
und innen.“
Lumi nickt:
„Ja.
Bei lauten Reizen
können kleine Muskeln
im Mittelohr
die Weiterleitung dämpfen.
Das Mittelohr
verstärkt, dämpft
und schützt.“
Nara übersetzt:
„Energetisch fragt es:
Was nehme ich auf,
obwohl es mir
zu viel wird?
Welche äußeren
oder inneren Stimmen
werden in mir
zu laut?
Wo darf ich mein Hören
wieder ordnen?
Und was verdient
mein wirkliches Hinhören?"
Schon hier zeigt sich:
Hören ist Empfang,
Auswahl
und Regulation.
Das Innenohr:
Schwingung und Balance
Nun erreichen sie
das Innenohr.
Dort liegt die Hörschnecke.
Die Cochlea.
Lumi sagt:
„Hier wird mechanische
Bewegung in elektrische
Nervenimpulse übersetzt.
Feine Sinneszellen
in der Hörschnecke
reagieren auf Bewegung.
Aus Schwingung
wird ein Nervensignal
für das Gehirn.“
Nara sieht lange
auf diese feine Spirale.
„Dann ist das Innenohr
ein Übersetzer.
Es fragt:
Was wird aus dem,
was ich höre?“
Lumi nickt.
„Und gleich daneben
liegen die Gleichgewichtsorgane.
Sie melden dem Gehirn,
wie der Kopf steht
und wie sich
der Körper bewegt.“
Nara lächelt.
„Dann geht es hier
auch um Balance.
Körperlich
und innerlich.“
Lumi sagt:
„Darum schaut die Medizin
bei Tinnitus auch
auf Hörfunktion, Innenohr
und manchmal
auf das Gleichgewicht.“
Nara ergänzt:
„Energetisch frage ich:
Was bringt mich
aus dem Gleichgewicht?
Welche Stimme
verunsichert mich?
Was arbeitet in mir weiter,
nachdem ich es gehört habe?“
Das Innenohr liefert
Informationen für Hören
und Orientierung.
Hier kann eine erste
körperliche Spur liegen:
in der Hörfunktion,
im Innenohr
und im Gleichgewichtssystem.
Der Hörnerv:
Bevor Klang bewusst wird
Nun folgen Lumi und Nara
dem Hörnerv.
Er leitet die Signale
aus der Hörschnecke
zum Hirnstamm.
Lumi sagt:
„Der Hirnstamm liegt
zwischen Rückenmark
und Gehirn.
Er gehört zu den
entwicklungsgeschichtlich
älteren Bereichen
des Nervensystems.
Hier werden Hörsignale
körpernah verarbeitet,
bevor sie in der Hörrinde
des Gehirns
bewusst erkannt werden.
Bei plötzlichen Geräuschen
kann der Körper
bereits reagieren,
bevor wir den Klang
bewusst einordnen.“
Dabei wird eingeordnet:
Woher kommt der Klang?
Wie stark ist er?
Verändert er sich schnell?
Muss der Körper reagieren?
Erst danach erreichen
die Signale die Hörrinde
im Schläfenlappen.
Dort wird Hören bewusst.
Nara wird aufmerksam.
„Dann ist Hören
auch ein Sinn
für Orientierung
und Schutz.“
Lumi nickt.
„Ja.
Bildhaft kann man das so sagen.
Medizinisch gesprochen:
Das Hörsystem bleibt aktiv,
auch ohne bewusstes
Hinhören.
Wir hören auch
im Dunkeln,
im Schlaf
und ohne hinzuschauen.“
Nara sagt:
„Energetisch klingt das so:
Das Ohr lauscht
nach außen
und nach innen.
Im Hören zeigt sich auch,
ob ein Mensch
sich sicher fühlt.“
Lumi ergänzt:
„Bei Tinnitus kann
dieses Zusammenspiel
aus Hörverarbeitung
und körperlicher Anspannung
den Ton stärker
in den Vordergrund rücken.
Nara ergänzt
aus energetischer Sicht:
„Ich frage:
Wo findet dieser Mensch
Halt?
Wie schläft er?
Was nährt ihn
körperlich
und geistig?
Welche Beziehungen
belasten ihn?
Und was gibt ihm
Vertrauen?“
Ohr und Gehirn:
Wenn ein Ton wichtig wird
Lumi sagt:
„Jetzt wird wichtig,
wie das Gehirn
aus Nervenimpulsen
eine bewusste Hörwahrnehmung bildet.“
Nara hört aufmerksam zu.
„Dann ist der Ton
mehr als ein Geräusch.
Er wird
zur Wahrnehmung.“
Lumi nickt.
„Ja.
Eine mögliche Spur
führt zum Innenohr,
zur Hörbahn
und zur zentralen Verarbeitung.
Die Medizin achtet dort
auf Hörverlust,
auf veränderte Impulse
aus der Hörschnecke,
auf eine erhöhte Erregbarkeit
in der Hörbahn
und darauf,
wie das Gehirn
den Ton einordnet
und im Vordergrund hält.“
Nara denkt nach.
„Hören ist anders
als Sehen.
Die Augen
kann ich schließen.
Ein Klang erreicht mich
trotzdem.“
Lumi sagt:
„Genau.
Darum ist Hören
eng verbunden
mit Wachheit,
Orientierung
und schneller Reaktion.“
Lumi fährt fort:
„Medizinisch fragen wir:
Welche Signale
kommen aus dem Innenohr?
Ist die Hörbahn
leichter erregbar?
Ordnet das Gehirn
den Ton als wichtig ein?
Rückt der Ton
immer wieder
in den Vordergrund?
Und wodurch bleibt er
für das Gehirn wichtig?“
Nara antwortet:
„Energetisch achte ich darauf,
welcher Nachklang
im Menschen
weiterwirkt:
Welche Worte
klingen nach?
Wo entsteht Abwehr?
Welche Spannung
sucht Ausdruck?
Welche Wahrheit
will gehört werden?“
Jetzt wird aus der Frage:
Wo ist der Ton?
eine präzisere Frage:
Welche körperlichen Signale,
welche Einordnung
und welche innere Bedeutung
geben ihm Gewicht?
Amygdala:
Wenn Klang Bedeutung bekommt
Sie kommen zur Amygdala,
einem Teil
des limbischen Systems.
Sie ist an emotionaler Bewertung,
Bedeutung
und Alarmbereitschaft beteiligt.
Lumi sagt:
„Ein Ton kann wichtiger werden,
wenn das Gehirn ihn
mit Anspannung, Erinnerung
oder Gefahr verbindet.“
Nara wird still.
„Dann kann ein Ton
eine alte Erfahrung berühren,
bevor der Mensch
sie versteht.“
Lumi nickt.
„Manchmal belastet
der Ton selbst.
Manchmal belastet vor allem
die Bedeutung,
die sich mit ihm verbindet.“
Nara sagt:
„In meiner Sprache:
Ein Klang kann
ein altes Feld öffnen.
Eine Stimme.
Einen Satz.
Eine Situation,
die noch nachklingt.“
Lumi ergänzt:
„Hören, Erinnerung,
Emotion und Bedeutung
beeinflussen sich gegenseitig.
So kann der Ton
mehr Gewicht bekommen.
Er kann stärker wirken,
als seine Lautstärke
allein vermuten lässt.“
Nara sagt:
„Die Energie sammelt sich dort,
wo Aufmerksamkeit
gebunden ist.“
Der Kiefer:
Was wird festgehalten?
Nara führt Lumi
zum Kiefer.
Dorthin,
wo viele Menschen
Druck, Kieferpressen
oder Spannung bemerken.
Lumi sagt:
„Kiefer, Kaumuskulatur,
Kiefergelenk
und Hörverarbeitung
sind über Nervenbahnen
und Körperwahrnehmung
miteinander verbunden.
Bei manchen Menschen
verändert sich der Tinnitus,
wenn sie den Kiefer bewegen,
den Kopf drehen
oder druckempfindliche Muskelpunkte
im Kieferbereich berühren.
Solche Signale
aus dem Kieferbereich
können die Hörverarbeitung
mitbeeinflussen.“
Nara berührt
den Kiefer.
„In meiner Arbeit
gehört der Kiefer
zum Bewusstseinsfeld
des Halschakras.
Beim Unterkiefer frage ich:
Wo beißt sich ein Mensch
durch das Leben?
Beim Oberkiefer frage ich:
Wie hält er
den Druck
in seinem Leben aus?
Aus dieser Betrachtung
entstehen weitere Fragen:
Welche Worte
lassen einen Menschen
nicht mehr locker?
Woran hat sich
ein Mensch
innerlich festgebissen?“
Nacken und HWS:
Was trägt den Kopf?
Der Weg führt weiter.
Zur Schädelbasis.
Zum Nacken.
Zur Halswirbelsäule.
Lumi sagt:
„Die Halswirbelsäule
ist sehr beweglich.
Tiefe Nackenmuskeln,
Gelenke und Faszien
melden dem Gehirn ständig
Lage, Spannung
und Bewegung des Kopfes.
Wenn Muskelspannung,
Triggerpunkte
oder fasziale Spannung entstehen,
kann das bei manchen Menschen
Körperwahrnehmung, Orientierung
und Reizverarbeitung
mitbeeinflussen.“
Nara legt eine Hand
auf den Nacken.
„Energetisch ist hier
die Brücke zwischen
Kopf und Herz.
Zwischen Kontrolle
und Hingabe.
Zwischen Denken
und Fühlen.“
Die Fragen werden gezielter:
Was oder wer
sitzt mir im Nacken?
Welche Last
liegt auf meinen Schultern?
Wo halte ich
den Kopf aufrecht,
obwohl ich erschöpft bin?
Welche Worte
haben Spannung
hinterlassen?
Lumi sagt:
„Bei Tinnitus
sollte auch dieser Zusammenhang
berücksichtigt werden.
Kiefer, HWS,
Schulter-Nacken-Bereich,
Haltung und Stresszustand
können die Körperwahrnehmung
und die Hörverarbeitung
mitbeeinflussen.
Dann wird verständlicher,
warum derselbe Ton
an manchen Tagen
mehr Raum einnimmt
als an anderen.“
Nara ergänzt:
„Energetisch zeigt sich hier,
wo Druck, Last
und Überforderung
Spuren hinterlassen haben.
Im Nacken.
Auf den Schultern.
Im Kiefer.
Und manchmal in Worten,
die der Körper
als Spannung weiterträgt.“
Ohr und Chakren
Nara bleibt stehen.
„In der energetischen Arbeit
werden dem Ohr
bestimmte Bedeutungsfelder
zugeordnet.
Chakren werden
als Energiezentren
des Menschen verstanden.
Horst Krohne beschreibt,
dass jedes Chakra
eine eigene Dynamik hat
und seinen Teil
zum Gesamtbewusstsein beiträgt.“
Lumi hört zu.
Nara sagt:
„Das Außenohr
wird dem Halschakra
zugeordnet.
Dem Halschakra werden
Ausdruck, Aufnahme,
Emotion
und seelische Balance
zugeordnet.
Daraus ergeben sich
für meine Arbeit
konkrete Fragen:
Was hört dieser Mensch?
Was spricht er aus?
Was bleibt
unausgesprochen?“
Welche Stimme
hat in diesem Menschen
zu wenig Raum?
Dann zeigt sie
zum Innenohr.
„Das Innenohr
wird dem Stirnchakra
zugeordnet.
Dort geht es
um innere Wahrnehmung,
Deutung, Bewusstsein
und innere Orientierung.
Auch daraus ergeben sich
für meine Arbeit
Fragen:
Welche Bedeutung
gibt er dem Ton?
Welche innere Wahrheit
will erkannt werden?
Was hilft ihm,
klarer zu sehen
und genauer zu hören?“
Lumi denkt nach.
„Medizinisch klingt das so:
Hören, Bewerten, Erinnern
und Fühlen
sind miteinander verbunden.“
Nara fährt fort:
„Auch Lymph-, Kreislauf-
und Nervenmeridian
geben Hinweise:
Was staut sich?
Was braucht Versorgung?
Was ist überreizt?“
Das Ohr bleibt
anatomisch ein Organ.
Energetisch wird es
zugleich ganzheitlicher betrachtet:
Es gehört
zu einem größeren
Zusammenhang
aus Hören, Ausdruck, Deutung,
Emotion, Bewusstsein
und innerer Orientierung.
Ein kurzer Suchkompass
Lumi und Nara
halten einen Moment inne.
Der Blick ist klarer geworden.
Lumi sagt:
„Medizinisch fragen wir:
Wo zeigt sich
die körperliche Spur?
Was verändert den Ton?
Und welche körperlichen
Einflussfaktoren
sollten weiter abgeklärt werden?“
Nara ergänzt:
„Energetisch frage ich:
Welche Worte
oder Erfahrungen
wirken in diesem Menschen weiter?
Welche Bedeutung
hat sich daran gebunden?
So wird der Ton
in seinem Zusammenhang
betrachtet.
Aus dem Geräusch
wird ein Hinweis.
Dieser Hinweis
gibt der Suche
eine Richtung.
Diese Suche
richtet den Blick
auf Zusammenhang
und Verursacher.
Aus Erkenntnis
kann Heilung
entstehen.
____________________________
Weiterführender Buchtipp
Für alle,
die den geistig-energetischen Blick
auf Krankheit, Bewusstsein
und Erkenntnis
vertiefen möchten:
Horst Krohne & Karsten Schumacher
Wie wir die Essenz
in uns
zum Erblühen bringen
Verlag: Die Silberschnur, 2026




Die Thematik wird ausgezeichnet beschrieben, was folgt daraus? Will man therapeutisch vorgehen, arbeitet man sich in den Dimensionen vorwärts: 3 Dimensional 1) schulmedizinisch HWS, Kiefergeometrie, Mechanik, Schallverarbeitung (Knall etc)2) energetisch Dimensionen 5-8 . Will man diese Dimensionen einzeln abarbeiten, so ist dies fast nicht möglich, da der spirituelle Ansatz immer mehrdimensional gleichzeitig abläuft. (Zeit spielt keine Rolle) . Der energetische Ansatz ist daher geistig oder technisch mit nicht linearen Energien (Skalar) . Bei beiden Ansätzen erreicht man nach dem Giesskannenprinzip alle Dimensionen 5 bis 8.