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Tinnitus-Ursachen: Was will gehört werden?

Aktualisiert: 22. Juni

Schema eines menschlichen Kopfes mit Ohr und Schallwellen als Symbol für Tinnitus, Hörverarbeitung und Wahrnehmung im Gehirn
Vom Überhören zum Hinhören: Tinnitus kann zeigen, was verstanden werden will.

Tinnitus-Ursachen:

Was will gehört werden?


Außen ist es ruhig.


Kein Gespräch.


Kein Geräusch,

das den Ton

erklären könnte.


Und doch wird

etwas hörbar.


Es kann pfeifen,

summen

oder rauschen.


Das Gehirn erzeugt

eine Hörwahrnehmung,

ohne dass außen

eine passende Schallquelle

vorhanden ist.


Das macht Tinnitus

so besonders:


Der Ton wird erlebt.


Er ist für den Menschen real,

auch wenn er nicht

von außen kommt.


Lumi, die Medizinerin,

betrachtet den Ton

mit anatomischem Wissen

und physiologischem Verständnis.


Nara, die energetische

Heilerin, lauscht ihm

mit feiner Wahrnehmung

für Resonanz, Bedeutung

und innere Zusammenhänge.


Beide sind Freundinnen

und suchen gemeinsam.


Lumi sucht

die körperliche Spur.


Nara achtet auf das,

was im Menschen

mitschwingt.


Gemeinsam fragen sie:


Wo beginnt

dieser Ton?


Was verstärkt ihn?


Was hält ihn

im Vordergrund?


Und was will

durch ihn

erkannt werden?


Tinnitus-Ursachen erkennen

heißt, genauer

zu unterscheiden:


Führt die Spur

zum Ohr?


Zur Hörverarbeitung?


Zum Kiefer?


Zum Nacken?


Oder zu einer

inneren Anspannung?


So beginnt ihre Suche

nach dem Zusammenhang,

in dem der Ton

hörbar wird.



Das Außenohr:

Was kommt zu mir?

Zuerst betrachten sie

das Außenohr.


Es ist wie eine Muschel.


Lumi sagt:


„Die Ohrmuschel

fängt Schallwellen auf

und lenkt sie

in den Gehörgang.


Ihre Form hilft uns,

Geräusche räumlich

einzuordnen.“


Nara streicht über

die feine Form.


„Energetisch ist

das Außenohr

der Zugang

von der Außenwelt

zur Innenwelt.


Was erreicht mich?


Wem oder was

schenke ich

mein Ohr?“



Das Mittelohr:

Verstärkung und Schutz

Sie gehen weiter

zum Trommelfell.


Dahinter liegen

die drei Gehörknöchelchen:


Hammer, Amboss

und Steigbügel.


Lumi erklärt:


„Schallwellen treffen

auf das Trommelfell.


Es beginnt

zu schwingen.


Die Gehörknöchelchen

geben diese Bewegung

weiter.


Sie verstärken den Schall

und leiten ihn

zum Innenohr.“


Nara hört zu.


„Dann ist das Mittelohr

wie eine Brücke

zwischen außen

und innen.“


Lumi nickt:


„Ja.


Bei lauten Reizen

können kleine Muskeln

im Mittelohr

die Weiterleitung dämpfen.


Das Mittelohr

verstärkt, dämpft

und schützt.“


Nara übersetzt:


„Energetisch fragt es:


Was nehme ich auf,

obwohl es mir

zu viel wird?


Welche äußeren

oder inneren Stimmen

werden in mir

zu laut?


Wo darf ich mein Hören

wieder ordnen?


Und was verdient

mein wirkliches Hinhören?"


Schon hier zeigt sich:


Hören ist Empfang,

Auswahl

und Regulation.



Das Innenohr:

Schwingung und Balance

Nun erreichen sie

das Innenohr.


Dort liegt die Hörschnecke.


Die Cochlea.


Lumi sagt:


„Hier wird mechanische

Bewegung in elektrische

Nervenimpulse übersetzt.


Feine Sinneszellen

in der Hörschnecke

reagieren auf Bewegung.


Aus Schwingung

wird ein Nervensignal

für das Gehirn.“


Nara sieht lange

auf diese feine Spirale.


„Dann ist das Innenohr

ein Übersetzer.


Es fragt:


Was wird aus dem,

was ich höre?“


Lumi nickt.


„Und gleich daneben

liegen die Gleichgewichtsorgane.


Sie melden dem Gehirn,

wie der Kopf steht

und wie sich

der Körper bewegt.“


Nara lächelt.


„Dann geht es hier

auch um Balance.


Körperlich

und innerlich.“


Lumi sagt:


„Darum schaut die Medizin

bei Tinnitus auch

auf Hörfunktion, Innenohr

und manchmal

auf das Gleichgewicht.“


Nara ergänzt:


„Energetisch frage ich:


Was bringt mich

aus dem Gleichgewicht?


Welche Stimme

verunsichert mich?


Was arbeitet in mir weiter,

nachdem ich es gehört habe?“


Das Innenohr liefert

Informationen für Hören

und Orientierung.


Hier kann eine erste

körperliche Spur liegen:

in der Hörfunktion,

im Innenohr

und im Gleichgewichtssystem.



Der Hörnerv:

Bevor Klang bewusst wird

Nun folgen Lumi und Nara

dem Hörnerv.


Er leitet die Signale

aus der Hörschnecke

zum Hirnstamm.


Lumi sagt:


„Der Hirnstamm liegt

zwischen Rückenmark

und Gehirn.


Er gehört zu den

entwicklungsgeschichtlich

älteren Bereichen

des Nervensystems.


Hier werden Hörsignale

körpernah verarbeitet,

bevor sie in der Hörrinde

des Gehirns

bewusst erkannt werden.


Bei plötzlichen Geräuschen

kann der Körper

bereits reagieren,

bevor wir den Klang

bewusst einordnen.“


Dabei wird eingeordnet:


Woher kommt der Klang?


Wie stark ist er?


Verändert er sich schnell?


Muss der Körper reagieren?


Erst danach erreichen

die Signale die Hörrinde

im Schläfenlappen.


Dort wird Hören bewusst.


Nara wird aufmerksam.


„Dann ist Hören

auch ein Sinn

für Orientierung

und Schutz.“


Lumi nickt.


„Ja.


Bildhaft kann man das so sagen.


Medizinisch gesprochen:


Das Hörsystem bleibt aktiv,

auch ohne bewusstes

Hinhören.


Wir hören auch

im Dunkeln,

im Schlaf

und ohne hinzuschauen.“


Nara sagt:


„Energetisch klingt das so:


Das Ohr lauscht

nach außen

und nach innen.


Im Hören zeigt sich auch,

ob ein Mensch

sich sicher fühlt.“


Lumi ergänzt:


„Bei Tinnitus kann

dieses Zusammenspiel

aus Hörverarbeitung

und körperlicher Anspannung

den Ton stärker

in den Vordergrund rücken.


Nara ergänzt

aus energetischer Sicht:


„Ich frage:


Wo findet dieser Mensch

Halt?


Wie schläft er?


Was nährt ihn

körperlich

und geistig?


Welche Beziehungen

belasten ihn?


Und was gibt ihm

Vertrauen?“



Ohr und Gehirn:

Wenn ein Ton wichtig wird

Lumi sagt:


„Jetzt wird wichtig,

wie das Gehirn

aus Nervenimpulsen

eine bewusste Hörwahrnehmung bildet.“


Nara hört aufmerksam zu.


„Dann ist der Ton

mehr als ein Geräusch.


Er wird

zur Wahrnehmung.“


Lumi nickt.


„Ja.


Eine mögliche Spur

führt zum Innenohr,

zur Hörbahn

und zur zentralen Verarbeitung.


Die Medizin achtet dort

auf Hörverlust,


auf veränderte Impulse

aus der Hörschnecke,


auf eine erhöhte Erregbarkeit

in der Hörbahn


und darauf,

wie das Gehirn

den Ton einordnet

und im Vordergrund hält.“


Nara denkt nach.


„Hören ist anders

als Sehen.


Die Augen

kann ich schließen.


Ein Klang erreicht mich

trotzdem.“


Lumi sagt:


„Genau.


Darum ist Hören

eng verbunden

mit Wachheit,

Orientierung

und schneller Reaktion.“


Lumi fährt fort:


„Medizinisch fragen wir:


Welche Signale

kommen aus dem Innenohr?


Ist die Hörbahn

leichter erregbar?


Ordnet das Gehirn

den Ton als wichtig ein?


Rückt der Ton

immer wieder

in den Vordergrund?


Und wodurch bleibt er

für das Gehirn wichtig?“


Nara antwortet:


„Energetisch achte ich darauf,

welcher Nachklang

im Menschen

weiterwirkt:


Welche Worte

klingen nach?


Wo entsteht Abwehr?


Welche Spannung

sucht Ausdruck?


Welche Wahrheit

will gehört werden?“


Jetzt wird aus der Frage:


Wo ist der Ton?


eine präzisere Frage:


Welche körperlichen Signale,

welche Einordnung

und welche innere Bedeutung

geben ihm Gewicht?



Amygdala:

Wenn Klang Bedeutung bekommt

Sie kommen zur Amygdala,

einem Teil

des limbischen Systems.


Sie ist an emotionaler Bewertung,

Bedeutung

und Alarmbereitschaft beteiligt.


Lumi sagt:


„Ein Ton kann wichtiger werden,

wenn das Gehirn ihn

mit Anspannung, Erinnerung

oder Gefahr verbindet.“


Nara wird still.


„Dann kann ein Ton

eine alte Erfahrung berühren,

bevor der Mensch

sie versteht.“


Lumi nickt.


„Manchmal belastet

der Ton selbst.

Manchmal belastet vor allem

die Bedeutung,

die sich mit ihm verbindet.“


Nara sagt:


„In meiner Sprache:


Ein Klang kann

ein altes Feld öffnen.


Eine Stimme.


Einen Satz.


Eine Situation,

die noch nachklingt.“


Lumi ergänzt:


„Hören, Erinnerung,

Emotion und Bedeutung

beeinflussen sich gegenseitig.


So kann der Ton

mehr Gewicht bekommen.


Er kann stärker wirken,

als seine Lautstärke

allein vermuten lässt.“


Nara sagt:


„Die Energie sammelt sich dort,

wo Aufmerksamkeit

gebunden ist.“



Der Kiefer:

Was wird festgehalten?

Nara führt Lumi

zum Kiefer.


Dorthin,

wo viele Menschen

Druck, Kieferpressen

oder Spannung bemerken.


Lumi sagt:


„Kiefer, Kaumuskulatur,

Kiefergelenk

und Hörverarbeitung

sind über Nervenbahnen

und Körperwahrnehmung

miteinander verbunden.


Bei manchen Menschen

verändert sich der Tinnitus,

wenn sie den Kiefer bewegen,

den Kopf drehen

oder druckempfindliche Muskelpunkte

im Kieferbereich berühren.


Solche Signale

aus dem Kieferbereich

können die Hörverarbeitung

mitbeeinflussen.“


Nara berührt

den Kiefer.


„In meiner Arbeit

gehört der Kiefer

zum Bewusstseinsfeld

des Halschakras.


Beim Unterkiefer frage ich:


Wo beißt sich ein Mensch

durch das Leben?


Beim Oberkiefer frage ich:


Wie hält er

den Druck

in seinem Leben aus?


Aus dieser Betrachtung

entstehen weitere Fragen:


Welche Worte

lassen einen Menschen

nicht mehr locker?


Woran hat sich

ein Mensch

innerlich festgebissen?“



Nacken und HWS:

Was trägt den Kopf?

Der Weg führt weiter.


Zur Schädelbasis.


Zum Nacken.


Zur Halswirbelsäule.


Lumi sagt:


„Die Halswirbelsäule

ist sehr beweglich.


Tiefe Nackenmuskeln,

Gelenke und Faszien

melden dem Gehirn ständig

Lage, Spannung

und Bewegung des Kopfes.


Wenn Muskelspannung,

Triggerpunkte

oder fasziale Spannung entstehen,

kann das bei manchen Menschen

Körperwahrnehmung, Orientierung

und Reizverarbeitung

mitbeeinflussen.“


Nara legt eine Hand

auf den Nacken.


„Energetisch ist hier

die Brücke zwischen

Kopf und Herz.


Zwischen Kontrolle

und Hingabe.


Zwischen Denken

und Fühlen.“


Die Fragen werden gezielter:


Was oder wer

sitzt mir im Nacken?


Welche Last

liegt auf meinen Schultern?


Wo halte ich

den Kopf aufrecht,

obwohl ich erschöpft bin?


Welche Worte

haben Spannung

hinterlassen?


Lumi sagt:


„Bei Tinnitus

sollte auch dieser Zusammenhang

berücksichtigt werden.


Kiefer, HWS,

Schulter-Nacken-Bereich,

Haltung und Stresszustand

können die Körperwahrnehmung

und die Hörverarbeitung

mitbeeinflussen.


Dann wird verständlicher,

warum derselbe Ton

an manchen Tagen

mehr Raum einnimmt

als an anderen.“


Nara ergänzt:


„Energetisch zeigt sich hier,

wo Druck, Last

und Überforderung

Spuren hinterlassen haben.


Im Nacken.


Auf den Schultern.


Im Kiefer.


Und manchmal in Worten,

die der Körper

als Spannung weiterträgt.“



Ohr und Chakren

Nara bleibt stehen.


„In der energetischen Arbeit

werden dem Ohr

bestimmte Bedeutungsfelder

zugeordnet.


Chakren werden

als Energiezentren

des Menschen verstanden.


Horst Krohne beschreibt,

dass jedes Chakra

eine eigene Dynamik hat

und seinen Teil

zum Gesamtbewusstsein beiträgt.“


Lumi hört zu.


Nara sagt:


„Das Außenohr

wird dem Halschakra

zugeordnet.


Dem Halschakra werden

Ausdruck, Aufnahme,

Emotion

und seelische Balance

zugeordnet.


Daraus ergeben sich

für meine Arbeit

konkrete Fragen:


Was hört dieser Mensch?


Was spricht er aus?


Was bleibt

unausgesprochen?“


Welche Stimme

hat in diesem Menschen

zu wenig Raum?


Dann zeigt sie

zum Innenohr.


„Das Innenohr

wird dem Stirnchakra

zugeordnet.


Dort geht es

um innere Wahrnehmung,

Deutung, Bewusstsein

und innere Orientierung.


Auch daraus ergeben sich

für meine Arbeit

Fragen:


Welche Bedeutung

gibt er dem Ton?


Welche innere Wahrheit

will erkannt werden?


Was hilft ihm,

klarer zu sehen

und genauer zu hören?“


Lumi denkt nach.


„Medizinisch klingt das so:


Hören, Bewerten, Erinnern

und Fühlen

sind miteinander verbunden.“


Nara fährt fort:


„Auch Lymph-, Kreislauf-

und Nervenmeridian

geben Hinweise:


Was staut sich?


Was braucht Versorgung?


Was ist überreizt?“


Das Ohr bleibt

anatomisch ein Organ.


Energetisch wird es

zugleich ganzheitlicher betrachtet:


Es gehört

zu einem größeren

Zusammenhang

aus Hören, Ausdruck, Deutung,

Emotion, Bewusstsein

und innerer Orientierung.



Ein kurzer Suchkompass

Lumi und Nara

halten einen Moment inne.


Der Blick ist klarer geworden.


Lumi sagt:


„Medizinisch fragen wir:


Wo zeigt sich

die körperliche Spur?


Was verändert den Ton?


Und welche körperlichen

Einflussfaktoren

sollten weiter abgeklärt werden?“


Nara ergänzt:


„Energetisch frage ich:


Welche Worte

oder Erfahrungen

wirken in diesem Menschen weiter?


Welche Bedeutung

hat sich daran gebunden?


So wird der Ton

in seinem Zusammenhang

betrachtet.


Aus dem Geräusch

wird ein Hinweis.


Dieser Hinweis

gibt der Suche

eine Richtung.


Diese Suche

richtet den Blick

auf Zusammenhang

und Verursacher.


Aus Erkenntnis

kann Heilung

entstehen.



____________________________



Weiterführender Buchtipp

Für alle,

die den geistig-energetischen Blick

auf Krankheit, Bewusstsein

und Erkenntnis

vertiefen möchten:


Horst Krohne & Karsten Schumacher

Wie wir die Essenz

in uns

zum Erblühen bringen


Verlag: Die Silberschnur, 2026


 
 
 

1 Kommentar


Horst Moser
27. Mai

Die Thematik wird ausgezeichnet beschrieben, was folgt daraus? Will man therapeutisch vorgehen, arbeitet man sich in den Dimensionen vorwärts: 3 Dimensional 1) schulmedizinisch HWS, Kiefergeometrie, Mechanik, Schallverarbeitung (Knall etc)2) energetisch Dimensionen 5-8 . Will man diese Dimensionen einzeln abarbeiten, so ist dies fast nicht möglich, da der spirituelle Ansatz immer mehrdimensional gleichzeitig abläuft. (Zeit spielt keine Rolle) . Der energetische Ansatz ist daher geistig oder technisch mit nicht linearen Energien (Skalar) . Bei beiden Ansätzen erreicht man nach dem Giesskannenprinzip alle Dimensionen 5 bis 8.

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