Schöpfungsmodel - Heilung durch Rückmeldung
- Martin T
- 20. Okt.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Okt.

Der Mensch als Schöpfungsfeld – Heilung durch Rückmeldung
Das Schöpfungsmodell von Horst Krohne erklärt, wie Wissen, Erfahrung und Bewusstsein miteinander wirken. Eine Brücke zwischen Spiritualität und Wissenschaft – über Rückverbindung, lebendige Erfahrung des Bewusstseins und Heilung.
Ein neues Verständnis von Wirklichkeit
„Der Mensch ist ein Schöpfungsfeld, in dem Körper, Seele und Geist in ständiger Wechselwirkung stehen“ (Horst Krohne)
Jede Wissenschaft sucht Wege, das Unsichtbare sichtbar zu machen. So wie die Physik Energie beschreibt oder die Biologie Lebensprozesse erklärt, arbeitet auch das Geistige Heilen nach Horst Krohne mit einer klaren Grundlage: dem Schöpfungsmodell.
Es beschreibt die geistige Struktur, in der Energie, Information und Erfahrung miteinander verwoben sind – ein lebendiges Feld, in dem Bewusstsein sich selbst erfährt.
Horst Krohne sah sich als geistigen Forscher. Seine Erkenntnisse entstanden durch Erfahrung, Beobachtung und innere Führung. Sein Leitsatz war klar:
„Vorsagen gilt nicht. Wahre Erkenntnis entsteht durch eigenes Erleben – nicht durch Glauben, sondern durch Verstehen und Begreifen."
1. Wissen und Erfahrung – Zwei Seiten des Bewusstseins
Die Urquelle trägt alles Wissen in sich: reines Potenzial, das alles umfasst. Doch ohne Erfahrung bleibt dieses Wissen unbewegt. Erst durch die Seele wird es lebendig und erfahrbar.
Wie weißes Licht alle Farben in sich trägt, aber erst durch ein Prisma sichtbar wird, so entfaltet sich das Wissen der Quelle durch die Seele in der Erfahrung.
Oder wie ein Samenkorn, das seinen Bauplan bereits enthält, aber erst durch Erde, Wasser und Licht wächst – so verwandelt sich Wissen durch Erfahrung in gelebte Erkenntnis.
2. Vom Potenzial zur Wirklichkeit
In der Tiefe ist alles miteinander verbunden – Energie, Information, Bewusstsein. Auch die Quantenphysik zeigt: Alles existiert zunächst als Möglichkeit. Erst durch Wahrnehmung wird eine dieser Möglichkeiten Wirklichkeit.
So ist es auch im Leben: Was wir wahrnehmen und mit Bewusstsein betrachten, bekommt Gestalt. Unsere Aufmerksamkeit verwandelt Potenzial in Erfahrung.
Das Bewusstsein ist wie ein unendliches Informationsfeld. Die Seele wirkt darin wie eine feine Antenne – sie empfängt, erlebt und gibt ihre Erkenntnisse als Resonanz zurück.
So entsteht ein Kreislauf zwischen Quelle und Ausdruck: Bewusstsein erfährt sich selbst – durch das, was es erschaffen hat.
3. Die Seele als Mittlerin der Erfahrung
Stell dir vor, du bist der Autor einer Geschichte. Du kennst alle Figuren und Wendungen, doch du erlebst sie erst, wenn du selbst in die Geschichte eintrittst.
So ist es mit der Seele: Sie steigt in das „Buch des Lebens“ ein, um göttliches Wissen zu erfahren. Wenn sie zurückkehrt, bringt sie ihre Erfahrungen mit – und die Quelle wächst an diesem Erleben.
Das All-Wissen wird lebendig, indem es sich selbst erfährt. Bewusstsein ist kein fester Zustand, sondern ein sich selbst erweiternder Prozess.
4. Rückkehr und Wieder-Erkennen
Die Urquelle ist reines Bewusstsein, unendliches Potenzial. Die Seele bringt dieses Potenzial in Bewegung, verwandelt Wissen in Erfahrung und kehrt mit Erkenntnis zurück.
Horst Krohne sagte:
„Rückführung ist kein Zurückfallen, sondern ein Wieder-Erkennen des Ursprungs in sich selbst.“
Die Seele löst sich also nicht auf wie ein Tropfen im Meer – sie erkennt sich als das Meer. Es geht nicht um Auflösung, sondern um Integration. Jede Erfahrung erweitert das Ganze – Bewusstsein wächst mit jeder individuellen Erkenntnis.
5. Heilung als Rückverbindung
Im Geistigen Heilen nach Horst Krohne bedeutet Heilung keine äußere „Reparatur“, sondern eine Rückverbindung – die Wiederherstellung der Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist.
Jede Disharmonie oder Krankheit kann als Rückmeldung der Seele verstanden werden – ein Hinweis, dass etwas im Bewusstseinsfluss aus der Balance geraten ist. Die Aufgabe des Heilers ist es, diese Rückmeldung zu verstehen und den Kontakt zur Ursache wiederherzustellen.
So verwandelt sich Wissen in Erfahrung – und Erfahrung in Bewusstsein. Heilung geschieht, wenn wir uns wieder mit unserer schöpferischen Quelle verbinden.
Die lebendige Weisheit der Schöpfung
Das Schöpfungsmodell von Horst Krohne öffnet den Blick auf das, was Wissenschaft und Spiritualität verbindet: die Erkenntnis, dass alles Leben Ausdruck eines bewussten Feldes ist – eines schöpferischen Prinzips, das sich selbst erfährt.
Wissen wird zur Erfahrung, Erfahrung wird zu Bewusstsein – und Bewusstsein zu Heilung.
So wächst das Leben durch uns, mit uns und in uns.
Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, etwas Neues zu finden. Vielleicht ist Bewusstsein kein Ziel, das wir erreichen müssen, sondern ein Raum, in dem wir uns selbst erinnern – an das, was wir schon immer sind: Schöpfer und Schöpfung zugleich.
Das Wissen der Quelle wird durch Erfahrung zur Weisheit des Lebens.
👉 Was denkt ihr dazu? Welche spirituellen "Modelle" wendet ihr bei eurer Arbeit an?




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