Vom Rauschen zur Melodie – ein Märchen über Heilung, Frequenz & Medizin
- Martin T
- 12. Nov.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Nov.

Vom Rauschen zur Melodie – ein Märchen über Heilung, Frequenz & Medizin
Hast du schon einmal bemerkt,
dass du an einem Tag voller Sorgen körperlich verspannter bist?
Dass Schmerzen stärker werden, wenn du unter Druck stehst –
und plötzlich leichter werden, wenn du dich sicher fühlst?
Vielleicht kennst du auch das Gegenteil
Ein beruhigendes Gespräch – und dein Körper entspannt sich.
Ein Moment der Dankbarkeit – und dein Brustkorb wird weit.
Ein paar bewusste Atemzüge – und dein Herzschlag beruhigt sich.
Die moderne Forschung nennt das Psychoneuroimmunologie –
die Wissenschaft, wie Gedanken, Nervensystem, Hormone und Immunsystem zusammenarbeiten.
Alte Kulturen nennen es Energie, Ausrichtung, Frequenz.
Beide beschreiben dasselbe:
Deine Gedanken beeinflussen dein Gehirn und dein Nervensystem.
Dein Nervensystem sendet über den Hypothalamus Signale an das Hormonsystem.
Deine Hormone bestimmen, ob dein Körper im Stress- oder Heilmodus arbeitet.
Heilung beginnt also nicht erst im Körper –
sie beginnt dort, wo du deine Aufmerksamkeit hinlenkst.
Um das verständlich zu machen, erzähle ich dir eine kleine Geschichte.
Das Märchen von Ayuna – und den zwei inneren Frequenzen
Es war einmal eine junge Frau namens Ayuna.
Sie wollte Heilerin werden –
nicht nur mit Kräutern oder Medizin,
sondern mit dem Verständnis, wie Körper und Seele zusammenarbeiten.
Sie beobachtete den alten Heiler Tawa im Dorf.
Er behandelte Wunden, kannte die Wirkung der Pflanzen –
und doch heilte er manchmal einfach durch seine Gegenwart.
Eines Abends, als das Feuer sanft knisterte, fragte Ayuna:
„Tawa, wie kannst du heilen, ohne etwas zu tun?“
Tawa lächelte und holte ein kleines Radio hervor.
Er drehte langsam am Regler.
Ein Rauschen erfüllte die Luft.
„So klingt es, wenn Menschen innerlich auf Sorgen eingestellt sind,“ sagte er.
Ayuna lauschte.
Das Rauschen fühlte sich an wie Zweifel.
Wie Druck.
Wie „nicht genug sein“.
„Jeder Sender hat seine eigene Frequenz.
Bist du nicht exakt darauf abgestimmt, hörst du nur Rauschen –
nicht, weil der Sender fehlt, sondern weil du ihn nicht triffst.“
Ayuna schaute Tawa an.
„Und wie klingt es, wenn ich ihn treffe?“
Tawa drehte weiter.
Eine klare, warme Melodie erfüllte den Raum.
„Das ist die Frequenz der Klarheit,“ sagte er leise.
„Wenn du Vertrauen wählst, Dankbarkeit, innere Sicherheit – wird der Klang deutlich.“
Ayuna schloss die Augen.
Ihr Atem wurde tiefer.
„Also entscheidet meine innere Ausrichtung darüber, wie ich mich fühle?“
Tawa nickte.
„Die Frequenz, auf die du dich einstellst,
bestimmt, wie dein Körper reagiert.“
Warum das wissenschaftlich stimmt
„Rauschen-Frequenz“ (Stress, Sorgen, Druck)
aktiviert die Amygdala (Gefahrenzentrum)
die Amygdala alarmiert den Hypothalamus
der Hypothalamus schaltet den Sympathikus auf Überleben
Adrenalin & Cortisol steigen
Immunsystem & Zellheilung werden gedrosselt
Die Folge:
"Der Körper überlebt – aber er heilt nicht."
„Klarheits-Frequenz“ (Vertrauen, Dankbarkeit, Sicherheit)
aktiviert den präfrontalen Cortex – er beruhigt die Amygdala
der Hypothalamus empfängt das Signal: Alles gut – entspannen
der Parasympathikus schaltet auf Regeneration
Serotonin, Dopamin & Oxytocin steigen, Cortisol sinkt
Immunsystem & Zellreparatur werden aktiviert
Das bedeutet:
"Der Körper heilt, weil er sich sicher fühlt."
Neuroplastizität – wie Gedanken das Gehirn verändern
Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit deines Gehirns, sich ein Leben lang zu verändern, neue Verbindungen entstehen zu lassen und sich an das anzupassen, worauf du dich innerlich ausrichtest. Sie zeigt wissenschaftlich, dass Ausrichtung Wirkung hat – Gedanke für Gedanke, Erfahrung für Erfahrung.
Was du regelmäßig denkst und fühlst, formt deine innere Frequenz – und beeinflusst,
wie dein Körper, dein Nervensystem und dein ganzes Leben darauf antworten.
"Dankbarkeit lässt stabile Nervennetzwerke für innere Sicherheit wachsen."
"Sorgen lassen die Netzwerke stärker werden, die Stress und Alarm erzeugen."
Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen „positiv“ oder „negativ“.
Es verstärkt nur das, worauf du dich häufig ausrichtest.
Die Zukunft der Heilung: Medizin + Bewusstsein
Medizin unterstützt den Körper.
Aufmerksamkeit & Emotionen beeinflussen das Gehirn und aktivieren das Nervensystem.
Das Nervensystem entscheidet zwischen Stress- oder Heilmodus.
Das Hormonsystem setzt diesen Zustand biochemisch um.
"Heilung entsteht, wenn Aufmerksamkeit und Gefühl das Nervensystem regulieren –
und der Körper in seinen natürlichen Heilmodus zurückkehren darf.
Heilung beginnt mit einer Entscheidung."




Lieber Martin, immer wenn ich Deine Heiltexte lese, bekomme ich innere Bilder, die sich sanft und liebevoll anfühlen. Sie erreichen nicht nur mein Herz, meine innere Schau, sondern auch meinen Verstand, der zustimmt und sagt, so ist es. Ich finde es ganz wunderbar, wie Du Medizin und Bewusstsein zum Ausdruck bringst. Ich danke Dir dafür. Annette