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Allergien ganzheitlich verstehen

Aktualisiert: 7. März

Weidekätzchen im Frühjahr mit gelbem Pollen als wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten
Weidekätzchen im Frühjahr mit gelbem Pollen als wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Insekten

Allergien ganzheitlich verstehen

Lumi & Nara über Körper, Seele und Schutzreaktionen


Am Morgen ist die Luft kühl.


Das Fenster steht einen Spalt offen.


Draußen beginnt etwas zu blühen,

und drinnen beginnt der Körper schon zu antworten.


Ein Niesen.

Brennende Augen.

Haut, die unruhig wird.

Ein Hals, der eng reagiert,

noch bevor daraus ein Gedanke geworden ist.


Lumi beginnt:


„Körperlich ist das zuerst einmal klar“.

„Eine Allergie ist keine Einbildung.

Der Körper reagiert auf etwas,

das er als Gefahr behandelt,

obwohl es für andere Menschen harmlos sein kann.“


Nara erwidert:


„Und manchmal bleibt trotzdem noch eine zweite Frage offen.“


Lumi fragt:


„Welche?“


Nara antwortet:


„Warum ein Mensch an bestimmten Stellen so früh,

so stark

oder so dauerhaft in Abwehr geht.“


Lumi entgegnet ohne Zögern:


„Die körperliche Ebene bleibt wichtig.

Allergien brauchen eine gute Einordnung,

manchmal auch Diagnostik und Behandlung.

Aber der Mensch besteht eben nicht nur aus Auslösern und Symptomen.“


Nara ergänzt:


„Ja.

Und manche Reaktionen zeigen mehr,

als man auf den ersten Blick erkennt.“



Wenn der Reiz nicht alles erklärt

Nicht jede Allergie fühlt sich nur nach Pollen an.


Nicht nur nach Hausstaub.

Nicht nur nach Nahrungsmitteln.

Nicht nur nach etwas, das die Haut berührt.


Manche Menschen merken,

dass ihre Beschwerden stärker werden,

wenn sie erschöpft sind.


Wenn sie unter Druck stehen.

Wenn ihr Alltag zu dicht geworden ist.

Wenn innerlich schon zu viel Spannung da ist,

bevor überhaupt etwas von außen dazukommt.


Lumi bleibt präzise:


„Der Körper reagiert nicht losgelöst vom restlichen Leben.

Wenn ein Mensch lange unter Anspannung steht,

kann sein ganzes System empfindlicher werden.

Dann wird es schwerer,

klar zu unterscheiden,

was wirklich gefährlich ist

und was nicht.“


Nara nimmt den Gedanken auf:


„Dann ist die Frage vielleicht nicht nur:

Wogegen reagiere ich?

Sondern auch:

In welchem Zustand begegne ich der Welt?“


Allergien ganzheitlich verstehen heißt,

körperliche Reaktionen ernst zu nehmen

und zugleich Stress, Grenzen und innere Belastungen mit einzubeziehen.



Allergien und die Grenze zwischen innen und außen

Lumi führt aus:


„Viele Allergien zeigen sich dort,

wo der Körper mit der Außenwelt in Kontakt ist.

An der Haut.

In den Atemwegen.

In den Schleimhäuten.

Im Verdauungssystem.

Also genau dort,

wo ständig unterschieden werden muss:

Was gehört zu mir,

und was nicht?“


Nara greift das auf:


„Das ist nicht nur körperlich ein starkes Bild.“


Dann formuliert sie langsamer:


„Manchmal wirkt ein Mensch nach außen ruhig

und ist innerlich doch schon lange in Abwehr.


Nicht laut.

Nicht dramatisch.

Eher fein.


Zu viele Eindrücke.

Zu wenig Abstand.

Zu viel, das in ihn hineinkommt,

ohne gut verarbeitet zu werden.“


Lumi nickt:


„Dann ist die Reaktion real,

und die Frage nach ihrer inneren Bedeutung

darf trotzdem offenbleiben.“


„Ja“, sagt Nara.

„Wenn sie nicht beschämt,

sondern klärt.“



Was mit psychisch-seelischen Allergien gemeint sein kann

Der Ausdruck psychisch-seelische Allergien ist kein medizinischer Begriff.


Und gerade deshalb braucht er Sorgfalt.


Nicht jede Abneigung ist eine Allergie.

Nicht jede Überforderung ein tiefer seelischer Konflikt.

Nicht jede Erschöpfung ein verborgenes Thema.


Und doch kennen viele Menschen Zustände,

in denen sie spüren:


Etwas in mir macht sofort zu.

Etwas wird mir augenblicklich zu nah.

Etwas ist äußerlich klein und innerlich doch zu viel.


Wer fein wahrnimmt,

viel trägt

oder im Alltag oft mehr aufnimmt,

als gut zu verarbeiten ist,

wird darin vielleicht etwas wiedererkennen.


Lumi antwortet ohne Zögern:


„Dann muss man sauber unterscheiden.

Was ist eine körperliche Reaktion,

die medizinisch abgeklärt werden sollte?

Was ist Überlastung?

Was ist Stress?

Und was ist ein Muster,

das sich immer wieder zeigt?“


Nara stimmt ihr zu:


„Genau.

Nicht alles deuten.

Aber auch nicht so tun,

als wäre der Mensch nur ein körperlicher Mechanismus.“



Nara und der Blick aus dem energetischen Heilen

Für einen Moment schweigen beide.


Dann setzt Nara neu an:


„Im Sinne von Horst Krohne

beginnt der Blick auf Allergien oft überraschend einfach:

Ernährst du dich richtig?

Und: Bettest du dich richtig?


Lumi hört aufmerksam zu.


Nara fährt fort:


„Mich berührt daran vor allem die tiefere Frage:

Wovon ist ein Mensch umgeben?

Worin lebt er?

Was bekommt ihm?

Was nicht?

Nicht nur beim Essen.

Nicht nur im Schlafzimmer.

Sondern im ganzen Leben.“


Lumi hält kurz inne:


„Das ist zumindest konkreter,

als Beschwerden vorschnell nur zu symbolisieren.“


Nara präzisiert:


„Ja.

Und dann geht es auch um Beziehungen.

Um Erwartungen.

Um Nähe.


Im Sinne von Horst Krohne

kann eine Allergie auch

ein Hilfeschrei der Seele sein.

Nicht nur Krankheit,

sondern manchmal auch

eine Störung der inneren Steuerung.

Dann ist die Frage:

Was ist in mein Leben getreten,

das meine Seele

oder mein Gesamtbewusstsein

nicht gut verträgt.“


Um das, was ein Mensch jeden Tag aufnimmt,

aushält,

hinunterschluckt

oder von sich fernhalten möchte.“


Lumi fasst zusammen:


„Dann sprichst du von Unverträglichkeit

nicht nur im Körper,

sondern auch im Leben.“


Nara bejaht:


„Vielleicht genau das.

Nicht immer.

Aber manchmal.“



Wenn der Körper die deutlichere Sprache übernimmt

Nara bleibt bei dem Gedanken.


„Für manche Menschen ist eine Allergie

nicht nur eine Reaktion auf einen Stoff“,

sagt sie.


„Sondern auch ein Hinweis darauf,

dass etwas im eigenen Leben

nicht mehr gut eingebettet ist.


Zu viel Fremdes.

Zu wenig Schutz.

Zu wenig klare Grenze.

Zu wenig Ordnung im eigenen Alltag.


Manchmal auch

zu viel Unzufriedenheit,

zu viel nach innen genommene Aggression

und zu wenig Frieden

mit dem,

was einen umgibt.“


Lumi wendet ein:


„Solche Gedanken dürfen nie wie Schuld klingen.

Niemand macht sich einfach selbst krank,

nur weil das Leben anstrengend ist.“


Nara stellt klar:


„Nein.

Darum geht es nicht.


Es geht nicht um Schuld.

Es geht um Lesbarkeit.


Manche Beschwerden werden verständlicher,

wenn ein Mensch nicht nur fragt:

Wie bekomme ich das weg?

Sondern auch:

Was will in mir geschützt werden?“


Nara bleibt einen Moment still.

Dann fragt sie leiser:


„Was möchte geheilt werden?

Was muss oder darf ich ändern,

damit mir dies

nicht wieder passiert?


Mit welchen Menschen

oder Umweltprozessen

bin ich nicht in Frieden?

Wo liegt der Sinn,

der Hintergrund,

der Verursacher dieser Reaktion?“


Dann sagt sie wie zu sich selbst:


„Vielleicht ist der Gegenimpuls zur Allergie

nicht noch mehr Abwehr,

sondern Resilienz:


die Fähigkeit,

friedvoll mit den eigenen Lebensumständen

in Einklang zu kommen

und dabei

die innere Widerstandskraft zu bewahren.“


Dann spricht sie wie eine innere Bestärkung:


„Friedvoll und harmonisch

stellst du dich neu

auf deine Lebensumstände ein.


Damit stärkst du

deine Anpassungs-

und Widerstandsfähigkeit.“


Lumi ergänzt:


„Und was davon

braucht Verstehen –

und was braucht

gute Diagnostik,

Begleitung,

Entlastung

und eine klare Behandlung?“


Nara nickt:


„Genau.

Nicht alles will gedeutet werden.

Manches will

einfach gut erkannt

und sorgfältig behandelt werden.


Heilung beginnt dort,

wo das Richtige

am richtigen Ort

ernst genommen wird.“



Allergien ganzheitlich verstehen

Manches braucht Medikamente.


Manches braucht Entlastung.


Manches braucht Abstand von Überforderung.


Manches braucht bessere Rhythmen,

mehr Schlaf,

weniger Druck,

weniger Reiz.


Manches braucht ein ehrlicheres Nein.


Und manches braucht die Frage,

ob der Körper vielleicht schon länger etwas austrägt,

das das Leben selbst noch nicht geordnet hat.


Lumi erklärt:


„Aus körperlicher Sicht ist es sinnvoll,

Auslöser zu kennen,

Behandlungen ernst zu nehmen

und den Organismus nicht ständig an seine Grenze zu bringen.“


Nara antwortet:


„Aus energetischer Sicht kann es sinnvoll sein,

nicht nur auf den Stoff zu schauen,

sondern auf das ganze Milieu eines Menschen.


Auf seine Umgebung.

Auf Beziehungen.

Auf alte Grenzverletzungen.

Auf das,

was er täglich einatmet,

aushält,

aufnimmt

oder kaum noch an sich heranlassen kann.“


Lumi resümiert:


„Dann treffen sich beide Sichtweisen vielleicht in einem Punkt:

Der Körper braucht nicht nur Abwehr,

sondern Bedingungen,

unter denen er sich nicht dauernd verteidigen muss.“


Nara stimmt ihr zu:


„Ja.

Vielleicht liegt genau dort der gemeinsame Kern.“



Ein offener Schluss

Das Fenster steht noch immer offen.


Äußerlich hat sich nichts verändert.

Die Pollen sind noch da.


Und doch wirkt der Moment klarer.


Vielleicht,

weil nicht mehr alles sofort erklärt werden muss.


Eine Allergie bleibt

eine ernste körperliche Reaktion.


Und manchmal ist sie zugleich ein Hinweis darauf,

dass Schutz,

Grenze,

Verträglichkeit

und innere Ordnung

neu gesehen werden wollen.


Lumi sagt nichts mehr.


Nara auch nicht.


Draußen bewegt sich etwas im Wind.


Drinnen lernt ein Körper vielleicht,

dass er nicht nur Nein sagen muss —

sondern wieder unterscheiden darf.



_____________________________________________________________________



Infobox: Was mit „psychisch-seelischer Allergie“ gemeint sein kann


Medizinisch

ist Allergie eine echte Überreaktion

des Immunsystems

auf an sich harmlose Stoffe.


Psychologisch

können Stress,

Überforderung

und belastende Lebensereignisse

dazu beitragen,

dass Beschwerden leichter ausgelöst

und stärker erlebt werden.


Im Deutungsrahmen nach Horst Krohne

kann eine Allergie auch

als Hilfeschrei der Seele verstanden werden.

Nicht nur als Krankheit,

sondern auch als Störung

der inneren Steuerung.

Gemeint ist:

Etwas im Lebensumfeld,

in Beziehungen

oder im eigenen Inneren

wird nicht gut vertragen.

Unzufriedenheit

und nach innen gewendete Aggression

können dabei

den Nährboden bilden.


"Psychisch-seelische Allergie"

meint hier keinen medizinischen Begriff,

sondern einen ganzheitlichen Zugang:

Was möchte geheilt werden?

Was muss sich ändern?

Und womit bin ich nicht in Frieden?


Wer sich damit näher beschäftigen möchte,

findet Brücken vor allem

in der Psychoneuroimmunologie,

der Psychosomatik

und der Mind-Body-Medizin.



Videos mit Horst Krohne

"Wunderheilung bei Fliege - Heilung Allergie" - Video

"Horst Krohne: Geistheilung bei Allergien" - Video

"Horst Krohne: Allergie" - Video


 
 
 

1 Kommentar


Gast
03. März

So wertvoll von so vielen Seiten beleuchtet. Alleine vom Lesen schon heilsam und erkenntnisreich.

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